- 02.12.2005, 13:20:10
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Wirtschaftsbund: Breitband - Minimalsenkung der Entbündelungsgebühr wäre zu wenig
Wien (OTS) - Die von der RTR vorgeschlagene Absenkung der
Entbündelungsgebühr für alternative Telekom- und Internetanbieter von
10,90 auf 10,70 Euro sei zwar als ein erstes positives Signal
anzuerkennen, brächte aber zum einen Österreich im europäischen
Ranking keine Verbesserung und würde zudem die
Wettbewerbsmöglichkeiten für Breitbandanbieter und damit die
Durchdringungsdichte mit Breitband in den Regionen nicht wirklich
verbessern, meinte heute, Freitag, der Generalsekretär des
Österreichischen Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf. "Wir brauchen aber
um mehr Nutzung zu erreichen, mehr Wettbewerb und dadurch
bestmögliche Preise durch eine größtmögliche Auswahl alternativer
Anbieter für Breitband-Internetservices", so Kopf. ****
Im vergangenen Jahr hätten fast 40 Prozent der EU-Mitgliedsstaaten
ihre Entbündelungsmieten um bis zu 38 Prozent gesenkt. "Die Senkung
von 10,90 Euro auf 10,70 Euro, wie von der RTR vorgeschlagen
entspricht demgegenüber lediglich einer 1,8prozentigen Reduktion der
monatlichen Entbündelungsmieten", hält Kopf fest.
Nach der nun angelaufenen vierwöchigen "Konsultation", bei welcher
noch einmal die Meinungen aller Betroffenen eingebracht werden
können, wäre seitens der Telekomkontroll-Kommission eine Entscheidung
wünschenswert, die eine deutlichere Senkung der Entbündelungsgebühr
und damit mehr Wettbewerb beinhaltet, so Kopf abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund
Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
mailto:[email protected]
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