GMT-Jugend-Kundgebung: "Arbeit, von der wir auch leben können"

Bartenstein will demokratische Rechte der Jugendlichen beschneiden

Wien (GMT/ÖGJ/ÖGB) - Unter dem Motto "Wir wollen Arbeit, von der wir auch leben können" veranstaltet die Jugendabteilung der Gewerkschaft Metall - Textil am Freitag, 18. November, eine Kundgebung vor dem Wirtschaftsministerium. Scharfe Kritik übt die GMT Jugend an Wirtschaftsminister Bartenstein: "Aus seinem Ministerium kommt eine Weisung an das Arbeitsmarktservice, den demonstrierenden Jugendlichen für die Zeit der Teilnahme das ohnehin magere Einkommen nicht zu bezahlen", sagt Jürgen Eder, Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend.++++

"Es geht beim Thema Jugendarbeitslosigkeit nicht um Zahlen, Statistiken und Vergleiche, sondern um junge Menschen die Chancen brauchen, und das sollen sie auch sagen dürfen", so Eder. Die Bundesregierung setzt gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit nur unzureichende Maßnahmen, die die Statistiken schönen sollen, den Jugendlichen aber nicht helfen. Ein Beispiel dafür ist die nach dem Jugendausbildungssicherungsgesetz (JASG) finanzierte Ersatzausbildung von 10 Monaten mit einer monatlichen Lehrlingsentschädigung von knapp 150 Euro und ohne das Recht auf eine gesetzliche Interessenvertretung. Eder: "Junge Menschen brauchen Arbeit, von der sie auch leben können, und sie brauchen Rechte."

Nach der Veranstaltung werden sich die TeilnehmerInnen der Demonstration "Schule, Uni, Lehre - stoppt die Misere" anschließen, zu der die Österreichische HochschülerInnenschaft, die LandesschülerInnenvertretung, die Gewerkschaft Metall - Textil und die Gewerkschaft der Privatangestellten aufrufen.

Termin:
Freitag, 18. November 2005, 11:00 Uhr
BM für Wirtschaft und Arbeit, 1010, Stubenring 1

ÖGB, 16. November
2005
Nr. 646

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