Reheis: Bundessportförderung verteilt Mittel fairer

Keck: Für Sportförderung ist Bundesmonopolgesetz von großer Wichtigkeit

Wien (SK) - "Ich danke allen Verhandlern, weil so eine fairere Verteilung der Mittel eine längst notwendige Aufwertung mit sich bringt", so der SPÖ-Abgeordnete Gerhard Reheis am Mittwoch im Parlament zur Neugestaltung der Sportförderung. Der SPÖ-Abgeordnete Christian Faul hob die wichtige Rolle der Dachverbände hervor. ****

Österreich sei ein Sportland mit sehr vielen Vereinen und hervorragenden Sportlern. Dies zeige sich auch an der einheitlichen Meinung im Ausschuss, wo Sport außer Streit stehe, so Reheis, der auf die gute Gesprächsbasis im Sportausschuss verwies. Ein Wehrmutstropfen sei die mangelnde Bewegung der Schülerinnen und Schüler, so Reheis, der die Ministerin Gehrer aufforderte, diese Entwicklung auch ernst zu nehmen. Sehr erfreulich sei, dass 1,4 Millionen Euro für die alpinen Vereine zur Verfügung stehen würden.

Keck wies darauf hin, dass es für die nun auf neue Beine gestellte Sportförderung von großer Wichtigkeit sei, das Bundesmonopolgesetz aufrecht zu erhalten. Dies wäre nötig, um den Sport weiter finanziell zu unterstützen und die Sportförderung auch tatsächlich für die Sportler ausgeben zu können.

Faul freute sich besonders über die lobenden Worte des Staatsekretärs zu den Dachverbänden. "Ich glaube, es ist wichtig und richtig, dass die Dachverbände ohne Politik selbst organisiert werden", so Faul. Es würde sich zeigen, wie gut die Dachverbände organisiert wären, wenn man mit 100 Mitarbeitern 4,5 Millionen Mitglieder organisieren könne. Wenn Ministerin Gehrer zwar statistisch erheben lasse, wie hoch die Fettleibigkeit bei Schülern sei, dann müsse man auch fordern, dass Maßnahmen gesetzt würden. "Diese Angebote bieten aber die Dachverbände und Gemeinden an", so Faul abschließend. (Schluss) js

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