• 16.11.2005, 11:58:56
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Brinek: Grünewald will positive Entwicklung der Unis nicht wahrhaben

Universitätsbericht bestätigt guten Weg der Universitäten in die Autonomie

Wien, 16. November 2005 (ÖVP-PK) "Grünewald und Broukal wollen
die positive Entwicklung der Unis immer noch nicht wahrhaben und
ignorieren alle Fakten, die dies zeigen", so ÖVP-
Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek heute,
Mittwoch, zu Aussagen der Wissenschaftssprecher der Grünen und der
SPÖ, Kurt Grünewald und Josef Broukal. Es gebe in den letzten
Jahren kontinuierliche Budgetsteigerungen, seit 2000 sei das
Unibudget um 15,6 Prozent gestiegen. Mit dem neuen Milliardenpaket,
das am 8. November von Bundesregierung und Rektorenkonferenz
unterzeichnet wurde, gebe es weitere Steigerungen, alleine von 2006
auf 2007 um 11 Prozent im Globalbudget der Unis. Für die
Generalsanierung stünden 500 Millionen Euro zur Verfügung. ****

"Alle Rektoren haben einstimmig diesem Paket zugestimmt. Dass
auch die Hochschülerschaft die positive Entwicklung begrüßt, zeigt,
dass hier voll im Sinne der Universitäten und der Studierenden
gearbeitet wird", so Brinek weiter.

"Auch die Kritik Grünewalds am Anteil des Hochschulbudgets am
BIP ist nicht nachvollziehbar, offensichtlich hat er hier in der
BIP-Trickkiste gewühlt. Fest steht, dass Österreich bei den
Ausgaben im Tertiärbereich mit 1,1 Prozent am BIP auf Platz 6 in
der EU liegt. Und die Entwicklungen zeigen, dass die
Steigerungsrate des Hochschulbudgets nach wie vor über jener des
BIP und des Bundeshaushalts liegt", so die ÖVP-
Wissenschaftssprecherin.

Unverständlich sei für Brinek, warum Grünewald und Broukal die
gute Entwicklung der Studierendenzahlen nicht wahrhaben wollen.
"Die erfreulichen Zahlen gibt es schwarz auf weiß, bei den
Studienabschlüssen ist ein Anstieg von 7,3 Prozent gegenüber dem
Vorjahr zu verzeichnen. Das ist ein Indiz für höhere
Abschlussorientierung im Studium." Entscheidend sei nicht einfach
die Anzahl der Studierenden, sondern wie viele Studierende auch
tatsächlich zu einem Abschluss kommen. Zu dieser erhöhten
Abschlussorientierung habe die Einführung der Studienbeiträge
maßgeblich beigetragen. Aber auch bei den Studierenden gebe es
einen Anstieg von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Brinek
zeigte sich erfreut, dass der Anteil der Frauen bei den
Studierenden bereits 53 Prozent beträgt.

"Der Universitätsbericht 2005 zeigt also, wie gut die
Universitäten den Weg in die Autonomie beschritten haben. Und
dieser Weg wird fortgesetzt werden", schloss Brinek.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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