Brinek: Grünewald will positive Entwicklung der Unis nicht wahrhaben

Universitätsbericht bestätigt guten Weg der Universitäten in die Autonomie

Wien, 16. November 2005 (ÖVP-PK) "Grünewald und Broukal wollen die positive Entwicklung der Unis immer noch nicht wahrhaben und ignorieren alle Fakten, die dies zeigen", so ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek heute, Mittwoch, zu Aussagen der Wissenschaftssprecher der Grünen und der SPÖ, Kurt Grünewald und Josef Broukal. Es gebe in den letzten Jahren kontinuierliche Budgetsteigerungen, seit 2000 sei das Unibudget um 15,6 Prozent gestiegen. Mit dem neuen Milliardenpaket, das am 8. November von Bundesregierung und Rektorenkonferenz unterzeichnet wurde, gebe es weitere Steigerungen, alleine von 2006 auf 2007 um 11 Prozent im Globalbudget der Unis. Für die Generalsanierung stünden 500 Millionen Euro zur Verfügung. ****

"Alle Rektoren haben einstimmig diesem Paket zugestimmt. Dass auch die Hochschülerschaft die positive Entwicklung begrüßt, zeigt, dass hier voll im Sinne der Universitäten und der Studierenden gearbeitet wird", so Brinek weiter.

"Auch die Kritik Grünewalds am Anteil des Hochschulbudgets am BIP ist nicht nachvollziehbar, offensichtlich hat er hier in der BIP-Trickkiste gewühlt. Fest steht, dass Österreich bei den Ausgaben im Tertiärbereich mit 1,1 Prozent am BIP auf Platz 6 in der EU liegt. Und die Entwicklungen zeigen, dass die
Steigerungsrate des Hochschulbudgets nach wie vor über jener des BIP und des Bundeshaushalts liegt", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

Unverständlich sei für Brinek, warum Grünewald und Broukal die gute Entwicklung der Studierendenzahlen nicht wahrhaben wollen.
"Die erfreulichen Zahlen gibt es schwarz auf weiß, bei den Studienabschlüssen ist ein Anstieg von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Das ist ein Indiz für höhere Abschlussorientierung im Studium." Entscheidend sei nicht einfach die Anzahl der Studierenden, sondern wie viele Studierende auch tatsächlich zu einem Abschluss kommen. Zu dieser erhöhten Abschlussorientierung habe die Einführung der Studienbeiträge maßgeblich beigetragen. Aber auch bei den Studierenden gebe es einen Anstieg von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Brinek zeigte sich erfreut, dass der Anteil der Frauen bei den
Studierenden bereits 53 Prozent beträgt.

"Der Universitätsbericht 2005 zeigt also, wie gut die Universitäten den Weg in die Autonomie beschritten haben. Und dieser Weg wird fortgesetzt werden", schloss Brinek.

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