OeNB, EZB und CFS veranstalten gemeinsam eine Konferenz über Entwicklung und EU-Integration der Finanzsektoren in Zentral-, Ost- und Südosteuropa

Wien (OTS) - Die alljährlich stattfindende Conference on European Economic Integration der Oesterreichischen Nationalbank wird heuer gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank und dem Center for Financial Studies veranstaltet und trägt den Titel "Financial Development, Integration and Stability in Central, Eastern and South-Eastern Europe". Sie findet am 14. und 15. November 2005 im Hotel Mariott in Wien statt.

In den vergangenen Jahren konnten beachtliche Fortschritte in der Vertiefung und Integration der Finanzmärkte in der Europäischen Union erzielt werden. Durch die EU-Erweiterung im Mai 2004 und die neue Nachbarschaftspolitik der EU erhielt diese Thematik eine breitere geographische sowie inhaltliche Dimension. Die Finanzmarktentwicklung und -integration kann einen wesentlichen Beitrag zum ökonomischen Aufholprozess der zentral-, ost- und südosteuropäischen Länder leisten. Im Rahmen der Konferenz werden namhafte wirtschaftspolitische Akteure, Finanzmarkt-Praktiker und Wissenschafter Aspekte dieses Themenbereichs diskutieren.

Nach der Konferenzeröffnung durch den Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Klaus Liebscher, wird Cesare Calari, Vize-Präsident für den Finanzsektor bei der Weltbank, ein Einführungsreferat halten. Eine Reihe weiterer hochrangiger Persönlichkeiten, u.a. Alexandre Lamfalussy, ehemaliger Präsident des Europäischen Währungsinstituts und Vorsitzender des "Ausschusses der Weisen" zur Regulierung der europäischen Wertpapiermärkte, Gertrude Tumpel-Gugerell, Mitglied des EZB-Direktoriums, Erik Berglöf, Professor an der Stockholm School of Economics und designierter Chefökonom der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, René Stulz, Professor an der Ohio State University, sowie, nicht zuletzt, Alessandro Profumo, Generaldirektor der UniCredito, konnten als Gastredner gewonnen werden.

Nähere Informationen über Inhalte und Referenten können der Osteuropa-Plattform der OeNB http://ceec.oenb.at entnommen werden.

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