• 09.11.2005, 10:11:27
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Wahlergebnis des Spendenparlaments: Mehr Stimmen für weniger Armut!

Wien (OTS) - Das Wiener Spendenparlament unterstützte gestern in
seiner jährlichen Versammlung im Wiener Rathaus den Hautschulabschluß
für benachteiligte Jugendliche, die Betreuung Aids-Kranker,
Rechtsschutz für Frauen mit geringem Einkommen und Deutschkurse für
junge Flüchtlinge.

Mehr Stimmen für weniger Armut! Das Wiener Spendenparlament
unterstützte gestern in seiner jährlichen Versammlung im Wiener
Rathaus den Hautschulabschluß für benachteiligte Jugendliche, die
Betreuung Aids-Kranker, Rechtsschutz für Frauen mit geringem
Einkommen, Deutschkurse und ein Medienprojekt für junge Flüchtlinge.

Seit Gründung des Spendenparlaments vor sechs Jahren wurden 100
000 Euro an 36 Projekte für Menschen in Not vergeben. Es geht um die
Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Menschen. Auch in
Wien sind um die 150 000 Menschen akut von Armut und sozialer
Ausgrenzung betroffen.

Stimmen gegen Armut durch Spenden mit Stimmrecht

Wer mindestens im Jahr 75 Euro spendet, erwirbt einen Sitz im
Wiener Spendenparlament. In jährlichen Versammlungen wird gemeinsam
diskutiert und abgestimmt, welche Projekte wieviel Geld bekommen
sollen. Wir wollen Mut machen und soziale Initiativen fördern, die
Isolation durchbrechen und Menschen in Not stärken. Dieses in
Österreich einzigartige Projekt sammelt "Stimmen gegen Armut" durch
"Spenden mit Stimmrecht".

SchülerInnen engagieren sich für Menschen in Not

Unter den SpendenparlamentariererInnen engagieren sich auch drei
Wiener Schulen für Menschen in Not. "Wir haben 75 Euro gesammelt,
uns mit den Sozialprojekten vertraut gemacht, in der Klasse
diskutiert und abgestimmt", erzählt Katharina aus der 4b am Gymnasium
Schuhmeierplatz. Auch in der HBLA Reumanplatz und an der Hauptschule
Kinkplatz haben die jungen Leute soziale Fragen in ihren Klassen
öffentlich gemacht und sich mit Armut auseinandergesetzt.

Hauptschulabschlusskurse, die für die Betroffenen gratis angeboten
werden, wurden im Spendenparlament als entscheidende Investition in
die Zukunft Jugendlicher bewertet. Dass die Verfahrenshilfe nicht
automatisch den Rechtsschutz für Frauen mit geringem Einkommen
sicherstellt, bewog viele SpendenparlamentarierInnen für die
Unterstützung des Vereins Rechtshilfe zu stimmen. Menschen, die an
Aids erkranken werden vom Buddy-Verein betreut und begleitet. Und
junge Flüchtlinge schilderten im Spendenparlement wie wichtig die
freiwilligen und kostenlos angboten Deutschkurse für ihr Lernen sind.

Das Wiener Spendenparlament.
Stimmen gegen Armut!
www.spendenparlament

Wr.Spendenparlament: 01/402 69 44

Das Wiener Spendenparlament ist ein Projekt der Armutskonferenz.
www.armut.at

Rückfragehinweis:
Das Wiener Spendenparlament
Tel.: 0664/544 55 54

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