• 06.10.2005, 10:10:22
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Grillitsch zu Voves: Hände weg vom ländlichen Raum

Leistungsabgeltungen für Landwirtschaft dürfen nicht für unausgegorene, pseudodemokratische Einrichtungen geopfert werden

Wien, 6. Oktober 2005 (ÖVP-PK) "Nur drei Tage nach der
steirischen Landtagswahl zeigt SPÖ-Chef Voves sein wahres Gesicht.
Die Forderung, so genannte 'Regionalversammlungen' einzurichten und
mit Geldern aus der Landwirtschaft zu finanzieren, ist nichts
anderes als Klassenkampf der alten Schule und ein Beweis dafür,
dass man den ländlichen Raum keinesfalls den Sozialisten überlassen
darf", sagte heute, Donnerstag, Bauernbundpräsident Abg.z.NR Fritz
Grillitsch zu den Forderungen des steirischen SPÖ-Chefs Voves. ****

"Wir wehren uns ganz entschieden dagegen, Abgeltungen für
Leistungen, die die Bäuerinnen und Bauern Tag für Tag erbringen,
für unausgegorene und pseudodemokratische Einrichtungen zu opfern.
Aber es entspricht dem Naturell von Voves, dass er andere - in
diesem Fall Regionalversammlungen - für sich arbeiten lassen will.
Die Bäuerinnen und Bauern werden dieses Signal allerdings rasch
durchschauen und die entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen", so
Grillitsch.

"Besonders zynisch wird die Forderung von Voves, wenn man
bedenkt, dass nur Minuten vorher sein Parteichef und Obergenosse
Gusenbauer Hilfe für den ländlichen Raum gefordert hatte. Die SPÖ
sollte eines bedenken: Die beste Hilfe wäre es, wenn die
Sozialisten die Finger vom ländlichen Raum lassen", sagte der
Bauernbund-Präsident abschließend.

Rückfragehinweis: Österreichischer Bauernbund, Robert
Zwickelsdorfer, 0664/8200408, [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK

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