ÖAAB fordert Steuergerechtigkeit ein

2,5 Mrd. Euro Steuerschulden der Unternehmen sind eindeutig zu viel!

Wien (OTS) - Der Bundesvorstand des ÖAAB hat in seiner gestrigen Sitzung eine Resolution zum Thema Steuergerechtigkeit verabschiedet, in welcher der Bundesminister für Finanzen aufgefordert wird, schnellstmöglich weitere Maßnahmen zu setzen, damit die Prüfintensität umgehend erhöht wird und schlagkräftige und zuverlässige Instrumente für eine rasche Steuerabwicklung auch von Unternehmen eingesetzt werden.

Aktuelle Zahlen belegen, dass sich von Jänner bis Juli 2005 rund 2,5 Mrd. Euro an Steuerschulden - vor allem großer Unternehmen - zu Buche schlagen. "Dieser Umstand ist nicht zu tolerieren, vor allem, weil es eine Ungerechtigkeit gegenüber jenen darstellt, die stets pünktlich ihre Steuern und Abgaben zahlen. Vor allem aber gegenüber Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, denen Monat für Monat bereits vom Bruttolohn Steuern und Abgaben abgezogen werden, stellt dies eine eklatante Ungleichbehandlung dar", betonte ÖAAB-Bundesobmann Abg.z.NR Fritz Neugebauer.

Der Bundesvorstand des ÖAAB fordert den Finanzminister auf, in dieser Angelegenheit umgehend weitere und effektivere Maßnahmen zu ergreifen.

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