• 15.09.2005, 12:47:29
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Bayr: Entwicklung nur in intakter Umwelt möglich

Reiche Länder dürfen nicht Wasser predigen und Wein trinken

Wien (SK) Anlässlich des Internationalen Tages zum Schutz der
Ozonschicht am 16. September warnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin
für Entwicklungszusammenarbeit und Mitglied des Umweltausschusses,
vor der Vernachlässigung des Themas sowohl hinsichtlich der
österreichischen Umwelt- als auch Entwicklungspolitik. ****

"Das Ozonloch über der Antarktis", so Bayr, "umfasste bereits im
August 10 Millionen Quadratkilometer. Aber auch die Ozonschicht der
nördlichen Halbkugel wird laufend dünner. Dieses Ausmaß zeigt, dass
wir nicht nur endlich in Richtung Kyoto-Ziel arbeiten müssen, wozu
wir uns vertraglich verpflichtet haben, sondern dass auch im Bereich
der Entwicklungszusammenarbeit diesem Umstand verstärkt Rechnung
getragen werden muss."

Den Entwicklungsländern müsse die Möglichkeit gegeben werden, ihren
Aufholbedarf an wirtschaftlicher Entwicklung mit umweltverträglichen
Technologien zu bewerkstelligen. "Allerdings wird es schwer werden,
den Ländern des Südens zu erklären, dass sie ihre und unser aller
gemeinsame Umwelt nicht zerstören dürfen, wenn wir dies selbst sehr
wohl und weiterhin ungebremst tun!", fordert Bayr die Bundesregierung
und den Umweltminister dazu auf, innerhalb der europäischen Union
eine Vorreiterrolle einzunehmen und endlich die reale Reduktion der
Treibhausgase in Österreich anzugehen. (Schluss) cs/mm

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK

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