Bayr: Entwicklung nur in intakter Umwelt möglich

Reiche Länder dürfen nicht Wasser predigen und Wein trinken

Wien (SK) Anlässlich des Internationalen Tages zum Schutz der Ozonschicht am 16. September warnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Entwicklungszusammenarbeit und Mitglied des Umweltausschusses, vor der Vernachlässigung des Themas sowohl hinsichtlich der österreichischen Umwelt- als auch Entwicklungspolitik. ****

"Das Ozonloch über der Antarktis", so Bayr, "umfasste bereits im August 10 Millionen Quadratkilometer. Aber auch die Ozonschicht der nördlichen Halbkugel wird laufend dünner. Dieses Ausmaß zeigt, dass wir nicht nur endlich in Richtung Kyoto-Ziel arbeiten müssen, wozu wir uns vertraglich verpflichtet haben, sondern dass auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit diesem Umstand verstärkt Rechnung getragen werden muss."

Den Entwicklungsländern müsse die Möglichkeit gegeben werden, ihren Aufholbedarf an wirtschaftlicher Entwicklung mit umweltverträglichen Technologien zu bewerkstelligen. "Allerdings wird es schwer werden, den Ländern des Südens zu erklären, dass sie ihre und unser aller gemeinsame Umwelt nicht zerstören dürfen, wenn wir dies selbst sehr wohl und weiterhin ungebremst tun!", fordert Bayr die Bundesregierung und den Umweltminister dazu auf, innerhalb der europäischen Union eine Vorreiterrolle einzunehmen und endlich die reale Reduktion der Treibhausgase in Österreich anzugehen. (Schluss) cs/mm

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