• 07.09.2005, 14:00:41
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Amon: Finnischer Wunsch von Brosz ist grüne Erfindung

In Niederösterreich 50 Neuanstellungen im Pflichtschulbereich

Wien, 7. September 2005 (ÖVP-PK) Die heutigen Aussagen der
Grünen zum Bildungsbereich belegten klar, dass die Grünen "alles,
was sich finden lässt, so drehen und wenden, wie es in ihren
ideologischen Kram passt", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-
Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. Die vom grünen
Bildungssprecher Dieter Brosz angesprochene Ableitung des grünen
"Förderlehrermodells" aus Finnland sei etwa völlig an den Haaren
herbeigezogen. ****

"Erst im März dieses Jahres war Dieter Brosz gemeinsam mit mir
in Finnland, wo das dortige Modell genau erläutert wurde: Die
Finnen haben zwar neben den - übrigens mit schweren Einstiegshürden
ausgebildeten - Lehrerinnen und Lehrern noch Assistenzkräfte in den
Klassen, diese aber als 'Förderlehrer' zu bezeichnen, geht weit
über die Realität hinaus", erläuterte Amon. Entgegen zu Brosz'
Forderung nach "speziell ausgebildeten Förderlehrern" hätten diese
Assistenzkräfte eine Ausbildung zu Pflegehelfern und würden für
reine Betreuungsaufgaben an den Schulen eingesetzt - "natürlich
auch mit anderer Bezahlung als die Lehrerinnen und Lehrer", so
Amon.

Ebenso halbherzig sei die Wahrheitsliebe der Grünen im Bereich
der Pflichtschullehrer: "Vergessen wurde bei der Zitierung der
niederösterreichischen Zahlen darauf, dass es im heurigen Jahr 50
Neuanstellungen allein im Pflichtschulbereich gegeben hat, im
Bereich der Höheren Schulen waren es aufgrund des Schülerzuwachses
noch mehr", stellte Amon fest.

Wenn dem grünen Bildungssprecher das Beispiel Finnland übrigens
noch immer so gut gefalle, solle er auch bei seinem Wunsch nach
einem Rechtsanspruch auf Unterricht in Ganztagsschulen nicht darauf
vergessen, dass die Frage der Tagesbetreuung in Finnland genauso
wie in Österreich geregelt sei: "Auf freiwilliger Basis und mit
Kostenbeteiligung der Eltern", erklärte Amon, der abschließend
feststellte: "Seit Jahren gleichbleibende grüne Wunschlisten ans
Christkind zu verfassen, ist ja schön und nett, das ganze aber mit
falschen Querverweisen zu rechtfertigen, könnte in Zukunft aber
unterlassen werden!"

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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