- 04.09.2005, 12:53:08
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Grünewald: Rundumschläge gegen Opposition das Einzige, was Gehrer zur Zukunft einfällt
Sprechblasen und Tatsachenverdrehungen Gehrers verheißen düsteres Bild für Universitäten und Forschungspolitik
Wien (OTS) - "Rundumschläge gegen die Opposition, Sprechblasen und
Verdrehung der Tatschen verheißen ein düsteres Bild für die Zukunft
der Bildungs- und Forschungspolitik", so der Wissenschaftssprecher
der Grünen, Kurt Grünewald, zu Aussagen von Bildungsministerin
Elisabeth Gehrer in der ORF-Pressestunde. "Wenn Gehrer 2 Monate nach
Verkündung des EuGH-Urteils zu Uni-Zugangsbeschränkungen Gespräche
führt und die Gründung eines Arbeitskreises bekannt gibt, dann ist
das reichlich spät. Die Regierung war vorgewarnt und hätte diese
Gespräche vor Monaten, wenn nicht vor Jahren führen müssen. Bereits
vor dem EuGH-Urteil waren die Betreuungsverhältnisse für Studierende
aufgrund mangelnder Ressourcen äußert schlecht. Unwahr ist, dass drei
neue Unis gegründet wurden. Wahr ist vielmehr, dass Gehrer eine
kostenintensive und vielfach kontraproduktive Loslösung der Medizin
von der gesamten Universität erzwungen hat", so Grünewald.
Kritik übt Grünewald auch an den Aussagen Gehrers zur Zahl an
Studienplätzen. "Österreich braucht international gesehen
beträchtlich mehr Studierende und besser qualifizierte junge
Menschen, dies wollten die Grünen in ihren Gesprächen mit
Bundesregierung sicherstellen, wurden aber nicht gehört. Der
Vorschlag, die Zahl der Studierenden um ein Drittel von 200.000 auf
300.000 zu erhöhen, wäre notwendig, um sich wenigstens dem EU-Schnitt
anzugleichen. Das Gehrer hier von Unfinanzierbarkeit spricht, ist
insofern ein schlechter Witz, weil die Regierung selbst bisher davon
gesprochen hat, die AkademikerInnenrate verdoppeln zu wollen.
Offenbar will Gehrer nun das Gegenteil", so Grünewald.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at
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