Trafikanten-Obmann Trinkl: "1,8 Millionen sichergestellte Schmuggelzigaretten toller Coup"

"’Schnelle Eingreiftruppe’ des Finanzministeriums arbeitet effizient" - Forderung nach mehr Kontrollen: "Für viele Trafikanten ist es durch Schmuggel schon 5 vor 12"

Wien (PWK611) - "Der neu geschaffenen, im Finanzministerium angesiedelten ‚schnelle Eingreiftruppe’ hat mit der Beschlagnahme von 1,8 Millionen Zigaretten ein toller Coup gegen das organisierte Schmuggelwesen gelungen", zeigt sich Peter Trinkl, Obmann des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), erfreut.

"Mit der Schaffung des ‚Team Risikomanagement Wirtschaftsraum’, wie die Einrichtung zur Bekämpfung der organisierten Wirtschaftskriminalität offiziell heißt, hat Finanzminister Karl-Heinz Grasser gegenüber den Trafikanten ein Versprechen eingelöst", zeigt sich Trafikanten-Branchensprecher Trinkl zufrieden. "Das Team hat professionell agiert und sich als effizientes Instrument zur Schmuggelbekämpfung erwiesen."

Leider zeigen die Absatzzahlen, dass totz dieser Erfolge mehr und schärfere Maßnahmen gegen den Schmuggel notwendig sind. Von Jänner bis Juli 2005 ist der Zigarettenabsatz im Vergleich zu 2003 um 20% zurückgegangen, der Umsatz um fast 13%, im letzten Monat Juli war der Einbruch noch stärker. Bereits jetzt stammt jede fünfte in Österreich gerauchte Zigarette vom Schwarzmarkt. "Einige Trafikanten haben bereits zugesperrt, für viele Trafikanten ist es 5 vor 12. Wir brauchen daher mehr Kontrollen an den Grenzen, an Straßen und Umschlagplätzen im Inland sowie eine konsequente Bestrafung der Täter. Zigarettenschmuggel ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verstoß gegen eine Vielzahl von Gesetzen und am Arbeitsplatz sogar ein Entlassungsgrund", warnt Trinkl. (JR)

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