- 21.07.2005, 11:06:22
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Kuntzl zu Zuverdienstgrenze: Haubner soll Taten setzen - Nicht nur leere Worte
Steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung bringt keinen einzigen Betreuungsplatz
Wien (SK) "Seit etlichen Monaten schon lässt Haubner kaum
eine Gelegenheit aus, um ihren Wunsch nach einer Änderung der
Zuverdienstgrenze zu beteuern. Ich würde mir für die Familien
wünschen, dass sie diesbezüglich endlich auch Taten setzt", sagte
SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl am Donnerstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. Haubner hatte in den "OÖ Nachrichten" neuerlich auf
einem Aus der Zuverdienstgrenze beharrt und den hohen
Verwaltungsaufwand dafür ins Treffen geführt. ****
"Damit bedient sich Haubner der seit langem dargelegten
SPÖ-Argumentation", sagte Kuntzl. Die SPÖ-Familiensprecherin
erinnerte daran, dass die SPÖ bereits ein Modell vorgelegt habe, das
sich sofort umsetzen lasse. Danach sollte die Zuverdienstgrenze bei
einer Reduktion der Arbeitszeit um zwei Fünftel gänzlich entfallen.
"Das wäre ein guter Kompromiss, der den betroffenen Eltern etwas
bringen würde. Die Sozialministerin aber hat es leider noch immer
nicht geschafft in dieser Angelegenheit auch nur irgendetwas zu
bewegen."
Der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuung erteilte
Kuntzl eine klare Absage. "Eine steuerliche Absetzbarkeit der
Kinderbetreuung bringt keinen einzigen zusätzlichen
Kinderbetreuungsplatz." Investitionen wären aber gerade dort wichtig,
wo Kinder pädagogisch sinnvoll gefördert werden. Auch die Pisa-Studie
habe empfohlen, in die Frühförderung der Kinder durch entsprechend
ausgebildete Kleinkindpädagoginnen zu investieren. (Schluss) up/se
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