• 13.07.2005, 12:42:20
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  • OTS0126 OTW0126

Greenpeace: Ökostromgesetz kann Voitsberg retten!

Klasnic soll sich bei Bartenstein für Kraftwerkserhaltung einsetzen

Wien. (OTS) - Greenpeace reagierte mit Unverständnis auf die
heutige Reaktion des Energieunternehmens Verbund, die Umrüstung von
Voitsberg sei "technisch, wirtschaftlich und ökologisch nicht
vertretbar". Greenpeace-Energieexperte Jurrien Westerhof: "Schon bei
Windenergie hat der Verbund den Ausbau-Boom verschlafen, jetzt
scheint das gleiche bei Biomasse zu passieren!"

Das Ökostromgesetz schafft die wirtschaftlichen und rechtlichen
Möglichkeiten in Energieanlagen auf Basis von erneuerbaren
Energiequellen zu investieren. Aber auf Druck des Verbundes und von
der Industriellenvereinigung droht Wirtschaftsminister Martin
Bartenstein dieses erfolgreiche Gesetz zu sabotieren. Damit wäre wohl
die letzte Chance, das Kraftwerk Voitsberg zu retten, vergeben.

Westerhof: "Der Verbund spricht einem Biomassekraftwerk die
ökologische Sinnhaftigkeit ab, verabsäumt es aber, dies ausreichend
zu begründen. Der Vergleich zwischen einen Gas- oder Kohlekraftwerk
und einem Biomassekraftwerk fällt immer zugunsten des
Biomassekraftwerks aus, rechnet man den Klimaschutz, die CO2-Bilanz
und die langfristige Wirtschaftlichkeit ein.

"Wir rufen Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic dazu auf, sich bei
ihrem Parteikollegen Bartenstein dafür einzusetzen, das
Ökostromgesetz zu retten!", so Westerhof. "Wenn ihr die Schaffung von
Arbeitsplätzen ein Anliegen ist, soll die Steiermark auf Biomasse
setzen. Dann braucht man weder die 380kV-Leitung noch ein
Gaskraftwerk!"

Rückfragehinweis:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher Greenpeace, 01-5454580-29 oder 0664-6126721.
DI Jurrien Westerhof, Energieexperte Greenpeace, 01-5454580-57 oder 0664-6126701.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRP

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