• 05.07.2005, 12:20:17
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Küberl zu Behindertengleichstellungsgesetz: "Gerupftes Huhn bekam einige Federn zurück"

Caritas: Jüngste Änderungen verleihen dem Gesetzespaket mehr Format

Wien (OTS) - Das vom Ministerrat zunächst gerupfte Huhn hat
schließlich Gott sei Dank doch einige Federn zurückbekommen",
kommentiert Caritas-Präsident Franz Küberl das Gesetzespaket zur
Behindertengleichstellung. Es wird voraussichtlich morgen, Mittwoch,
im Parlament beschlossen.

Als positiv wertet Küberl beispielsweise die verfassungsrechtliche
Anerkennung der Gebärdensprache, die Anreize zur barrierefreien
Gestaltung von Altbauten und alten Verkehrsanlagen und auch die
Tatsache, dass während der Übergangsfrist für den Altbestand kleine
Barrieren beseitigt werden müssen. "Durch diese Bestimmungen, die
zuletzt noch dazukamen, hat das Gesetz zweifelsohne an Format
gewonnen", freut sich der Caritas-Präsident.
Jetzt sei es aber ganz wichtig, dass die Bundesländer rasch
nachziehen und die Harmonisierung der Bauordnungen vorantreiben, so
Küberl: "Hier brauchen wir österreichweit einheitliche Standards bei
der barrierefreien Bauweise."

Als "äußerst positive Entwicklung" bezeichnet Küberl auch den
Beschluss Barrieren bei Berufszugangs- und
Berufsausbildungsbestimmungen bis Ende Oktober 2005 abzubauen:
"Dieser Teil gehört zum Behindertengleichstellungsgesetz unbedingt
dazu. Menschen mit Behinderung dürfen vom Lehrer-, Richter- oder auch
Massageberuf nicht mehr ausgeschlossen werden."

Rückfragehinweis:
Caritas Österreich
Mag. Silke Ruprechtsberger
Tel: 01/488 31/417 oder: 0664/82 66 909
[email protected]
www.caritas.at

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