Küberl zu Behindertengleichstellungsgesetz: "Gerupftes Huhn bekam einige Federn zurück"

Caritas: Jüngste Änderungen verleihen dem Gesetzespaket mehr Format

Wien (OTS) - Das vom Ministerrat zunächst gerupfte Huhn hat schließlich Gott sei Dank doch einige Federn zurückbekommen", kommentiert Caritas-Präsident Franz Küberl das Gesetzespaket zur Behindertengleichstellung. Es wird voraussichtlich morgen, Mittwoch, im Parlament beschlossen.

Als positiv wertet Küberl beispielsweise die verfassungsrechtliche Anerkennung der Gebärdensprache, die Anreize zur barrierefreien Gestaltung von Altbauten und alten Verkehrsanlagen und auch die Tatsache, dass während der Übergangsfrist für den Altbestand kleine Barrieren beseitigt werden müssen. "Durch diese Bestimmungen, die zuletzt noch dazukamen, hat das Gesetz zweifelsohne an Format gewonnen", freut sich der Caritas-Präsident.
Jetzt sei es aber ganz wichtig, dass die Bundesländer rasch nachziehen und die Harmonisierung der Bauordnungen vorantreiben, so Küberl: "Hier brauchen wir österreichweit einheitliche Standards bei der barrierefreien Bauweise."

Als "äußerst positive Entwicklung" bezeichnet Küberl auch den Beschluss Barrieren bei Berufszugangs- und Berufsausbildungsbestimmungen bis Ende Oktober 2005 abzubauen:
"Dieser Teil gehört zum Behindertengleichstellungsgesetz unbedingt dazu. Menschen mit Behinderung dürfen vom Lehrer-, Richter- oder auch Massageberuf nicht mehr ausgeschlossen werden."

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