Beschäftigungseffekt durch Förderprogramm für Kärntner Klein- und Kleinstbetriebe

LH Haider: KWF neu strukturieren - Unterstützung von "Leuchtturmprojekten" durch Zukunftsfonds - Prämie bei neu eingestellten Mitarbeitern in geförderten Betrieben

Klagenfurt (LPD) - Die Notwendigkeit einer Neustrukturierung des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) betonte heute, Donnerstag, Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt. So spreche auch der Landesrechnungshof von mangelnder Sorgfaltspflicht seitens des KWF bei der Genehmigung von Förderanträgen. Laut Haider soll daher die Kärntner Wirtschaftsförderung in die Landesholding eingegliedert werden. "Leuchtturmprojekte" in den Regionen sollen über den Zukunftsfonds unterstützt werden, der KWF soll ein Programm zur Förderung von Klein- und Kleinstbetrieben starten.

Großprojekte wie das Tibetzentrum in Hüttenberg oder die Carinthische Musikakademie in Ossiach sollen künftig über den Kärntner Zukunftsfonds unterstützt werden, erklärte Haider. Eine "Investitionspeitsche" soll ein neues KWF-Förderprogramm für Klein-und Kleinstbetriebe auslösen. Laut Haider sollen dafür acht bis zehn Mio. Euro zur Verfügung stehen, das Programm soll alle Branchen umfassen. Förderungen soll es bereits bei niedrigen Investitionssummen geben, geplant sei außerdem eine Prämie von 2.000 Euro pro neuen Mitarbeiter, der vom geförderten Betrieb auf Grund dieser Investition eingestellt werde. Haider erwartet sich dadurch einen enormen Beschäftigungseffekt im Bereich der Unternehmen mit null bis zehn Mitarbeitern. Wichtig sei das Förderprogramm auch deshalb, weil es nach den Richtlinien der EU eine Wirtschaftsförderung in dieser Form ab 2006 nicht mehr geben werde.

Untersucht werden sollen laut dem Landeshauptmann auch die Förderstrukturen innerhalb der Landesregierung, wo 18 Abteilungen in die Förderagenden involviert seien. Hier würde oftmals eine klare Grenze in Hinblick auf Abwicklung, Kontrolle, usw. fehlen.
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