• 25.06.2005, 13:41:49
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Grillitsch: Schutz vor BSE - vor "Blairs Sozialistischem Europa"

1000 Bauern aus ganz Österreich bei Bauernbund- Informationskundgebung am Messegelände Wien

Wien, 25. Juni 2005 (ÖVP-PK) "Wir lassen uns von den
Sozialisten und ihren Vorschlägen zur Radikalkürzung der Agrar-
Ausgleichszahlungen nicht unterkriegen. Wir zeigen auf, dass die
Vorschläge der Sozialisten genau jene Agrar-Großindustrie zur Folge
hätten, die uns von Großbritannien kommend, die schwierigsten
Krisen wie etwa BSE eingebracht hat", sagte heute, Samstag,
Bauernbund-Präsident Abg.z.NR Fritz Grillitsch bei der
Informationskundgebung des Bauernbundes unter dem Motto "Für
Europa.. Genau dagegen wollen wir uns schützen: Gegen BSE - Blairs
Sozialistisches Europa" am Messegelände Wien. ****

Anlass der Veranstaltung, zu der rund 1000 Bäuerinnen und
Bauern aus ganz Österreich gekommen sind, war das Treffen der
europäischen Sozialdemokraten am gleichen Ort. "Dass Herr
Gusenbauer seine Sicht der Dinge den anwesenden Bäuerinnen und
Bauern nicht persönlich erklären wollte, wird schon seine Gründe
haben. Dass er aber nicht einmal Stellung nimmt, zeigt, wie ernst
er die Anliegen der Bauern nimmt", so Grillitsch. "Umso mehr ist
Bundeskanzler Schüssel zu danken, der heute ebenfalls Kürzungen im
Agrarbereich eine Absage erteilt hat."

Würden die Vorschläge Gusenbauers umgesetzt, würde das nicht
nur das Aus für viele bäuerliche Familienbetriebe bedeuten, sondern
es wären auch mehr als 500.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft
und den vor- und nachgelagerten Bereichen in Gefahr, betonte der
Bauernbund-Präsident in seiner Rede. "Gusenbauer gefährdet damit
den sozialen Frieden in diesem Land. Um den Bedürfnissen der
Bevölkerung nach sicheren Lebensmitteln, intakter, sauberer Umwelt
und einer Produktion unter höchsten Tierschutzstandards gerecht
werden zu können, brauchen die Bauern Sicherheit und Planbarkeit.
Die können ihnen die EU-Programme geben, aber nur wenn sie
entsprechend dotiert sind."

Zur Kundgebung war auch zahlreiche Prominenz aus der
österreichischen Agrarpolitik angereist. Landwirtschaftskammer- und
COPA-Präsident Rudolf Schwarzböck, die Bauernbund-Obmänner aus
Niederösterreich (Hermann Schultes), Oberösterreich (Hannes
Herndl), Salzburg (Franz Eßl), der Steiermark (Gerhard Wlodkowski),
dem Burgenland (Paul Rittsteuer) und Wien (Gottfried Schabbauer)
die Landesbäuerinnen aus NÖ (Anna Höllerer) und OÖ (Annemarie
Brunner) sowie der ehemalige Bauernbund-Präsident Georg
Schwarzenberger.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Bauernbund, Robert Zwickelsdorfer, Tel.:
01/5058173-16, Fax: 01/5058173-65, Mail:
[email protected]

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