- 20.06.2005, 12:58:32
- /
- OTS0151 OTW0151
Bundeskanzler Schüssel: Das Open Medical Institute - Wissenstransfer ohne Grenzen
Wien (OTS) - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel zog heute Bilanz über
die seit 10 Jahren geleistete Arbeit des "Open Medical Institutes".
Es sei ein "einzigartiges Projekt, das unter österreichischer
Beteiligung seine Wirkung entfaltet. Dieses wichtige Projekt
verdient, vor den Vorhang geholt zu werden", so Schüssel. Das
medizinische Postgraduate-Programm unterstützt junge qualifizierte
Ärztinnen und Ärzte aus Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien und
Russland durch Wissenstransfer auf höchstem Niveau. Träger der
Initiative ist die American Austrian Foundation (AAF). Die
Finanzierung erfolgt durch das österreichische Bildungsministerium,
die Soros-Stiftung sowie private Unterstützer wie etwa die Wiener
Philharmoniker.
Das Open Medical Institut steht für medizinischen Wissenstransfer
ohne Grenzen. "In den vergangenen 10 Jahren sind über 6000 Ärzte aus
33 Länder aus- und weitergebildet worden. Sie sind auch nach der
Ausbildung Teil eines Netzwerkes, das ihnen die besten Informationen
von den besten Universitäten und Spitälern zur Verfügung stellt", so
Schüssel. Spitzenmediziner aus Österreich und den USA unterrichten
kostenlos für je eine Woche, Spitäler stellen Praktikumsplätze zur
Verfügung.
"Die Arbeit des Instituts ist vor allem ein Beispiel dafür, dass man
in Europa gemeinsam mit den USA sehr viel bewegen kann Mit Hilfe
einer sehr guten Kooperation zwischen privaten Sponsoren, wie etwa
George Soros, und der österreichischen Bundesregierung, hat dieses
Projekt viel Gutes bewirkt", so der Bundeskanzler. Die Absolventen
seien international vernetzt und geben ihr Wissen und ihre Kenntnisse
zum Nutzen der medizinischen Community weiter. Auch Österreich habe
von diesen Kontakten profitiert.
Das Programm soll nun auf den arabischen Raum und auf Afrika
ausgedehnt werden. "Die Arbeit des Open Medical Instituts wird auf
eine permanente Basis gestellt, um ein zusätzliches Maß an Sicherheit
zu gewährleisten. Die österreichische Bundesregierung wird dieses
Projekt auch weiterhin unterstützen", sagte der Bundeskanzler.
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU






