53 WKÖ-Energiemanager sparen 45.000 Megawattstunden und 113.000 Tonnen CO2 ein

Verleihung der EUREM-Lehrgangszertifikate - Bereits 53 von der WKÖ ausgebildete Energiemanager in der Wirtschaft im Einsatz - Lehrgang wegen großen Erfolges prolongiert

Wien (PWK462) - Der von der WKÖ durchgeführte Lehrgang für "Europäische Energiemanager" (EUREM) brachte wieder hervorragende Ergebnisse. Die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern entwickelten Projekte vermindern bei gleich bleibender Produktionsleistung den Energieaufwand im Ausmaß von insgesamt 45.000.000 Kilowattstunden bzw. 4.580.000 Euro. Erfreulicher "Nebeneffekt": Durch den verringerten Energieeinsatz sinken die anteiligen CO2-Emissionen um 113.000 Tonnen. Dank bedeutender Energiekostenersparnisse amortisieren sich die besten Projekte schon innerhalb weniger Monate. In den meisten anderen Fällen verdienen die Betriebe - selbst bei Annahme konstanter Energiepreise - die Investitionen in einer Zeitspanne von eineinhalb bis fünf Jahren zurück. Bei steigenden Energiepreisen verkürzen sich die Amortisationszeiträume entsprechend. Nach dem zweiten Lehrgang sind nunmehr bereits 53 von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ausgebildete Energiemanager in der Wirtschaft im Einsatz.

"In Anbetracht der aktuellen Energiepreistrends ist die Optimierung der betrieblichen Energieeffizienz aus dem Blickwinkel der Wettbewerbsfähigkeit ein Gebot der Stunde. Durch professionelles Management lassen sich Energiekosten deutlich senken. Davon profitiert der Standort, denn es verbessert sich das Betriebsergebnis. Außerdem ist der Betrieb besser gewappnet, sollten die Energiepreise weiter steigen", erklärte Stephan Schwarzer, der energiepolitische Experte der WKÖ, anlässlich der Verleihung der Lehrgangszertifikate.

Einige Beispiele für die Erfolgsprojekte des soeben zu Ende gegangenen Lehrgangs:
* Verminderung der Leckverluste von Druckluftsystemen etwa um ein Drittel
* Den tatsächlichen Erfordernissen angepasste Dimensionierung von Druckluftkompressoren
* Zurückgewinnung von Prozess-Abwärme, die bisher ungenützt an die Umgebung abgegeben wurde
* Ersatz alter Kesselanlagen durch moderne Kessel mit höchsten Wirkungsgraden
* Optimierung der Regelung von Heiz- und Belüftungssystemen
* Tageslichtabhängige Straßenbeleuchtungen in Gemeinden, die den Komfort verbessern und Strom sparen.
* Energieeinsparcontracting für die Kärntner Volksschulen
* Gleiches gilt für tageslicht- und benutzerabhängige Beleuchtungen von Betriebshallen
* Verwendung der effizientesten Energiesparlampen
* Beheizung von Wohnanlagen durch Wärmepumpen
(JR)

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