Prammer: Reformvorschläge der OECD zur Frauenbeschäftigung ernst nehmen

Wien (SK) "Die jüngsten Forderungen der OECD zur Erhöhung der Frauenbeschäftigung in Österreich müssen unbedingt ernst genommen werden", diesen Appell an die Bundesregierung richtete am Dienstag die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst in Reaktion auf den heute präsentierten Länderbericht der OECD. ****

Prammer teile die Einschätzung der OECD, die als ein Hindernis für die Erhöhung der Frauenbeschäftigung die Zuverdienstgrenze beim Kindergeld anführt. Laut OECD sollte diese zumindest gestaffelt werden. Auch das zweite Hindernis, nämlich die steuerlichen Begünstigungen für AlleinverdienerInnen, die bei der letzten Steuerreform ausgeweitet wurden, wurde von der OECD kritisiert. Es sei laut OECD notwendig, den AlleinverdienerInnenabsetzbetrag zu streichen. Die SPÖ-Frauen unterstützen diese Forderungen, betonte Prammer.

"Ich hoffe sehr, dass diese Maßnahmen von der Regierung nicht, wie so oft, einfach vom Tisch gewischt werden." Eine weitere Untätigkeit der Regierung könne gegenüber der großen Zahl arbeitssuchender Frauen wirklich nicht mehr verantwortet werden, so Prammer abschließend. (Schluss) up/mm

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