• 31.05.2005, 13:51:57
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  • OTS0217 OTW0217

Prammer: Reformvorschläge der OECD zur Frauenbeschäftigung ernst nehmen

Wien (SK) "Die jüngsten Forderungen der OECD zur Erhöhung der
Frauenbeschäftigung in Österreich müssen unbedingt ernst genommen
werden", diesen Appell an die Bundesregierung richtete am Dienstag
die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst in Reaktion auf den heute präsentierten
Länderbericht der OECD. ****

Prammer teile die Einschätzung der OECD, die als ein Hindernis für
die Erhöhung der Frauenbeschäftigung die Zuverdienstgrenze beim
Kindergeld anführt. Laut OECD sollte diese zumindest gestaffelt
werden. Auch das zweite Hindernis, nämlich die steuerlichen
Begünstigungen für AlleinverdienerInnen, die bei der letzten
Steuerreform ausgeweitet wurden, wurde von der OECD kritisiert. Es
sei laut OECD notwendig, den AlleinverdienerInnenabsetzbetrag zu
streichen. Die SPÖ-Frauen unterstützen diese Forderungen, betonte
Prammer.

"Ich hoffe sehr, dass diese Maßnahmen von der Regierung nicht, wie so
oft, einfach vom Tisch gewischt werden." Eine weitere Untätigkeit der
Regierung könne gegenüber der großen Zahl arbeitssuchender Frauen
wirklich nicht mehr verantwortet werden, so Prammer abschließend.
(Schluss) up/mm

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