Darabos an Lindner und Mück: Kritik ernst nehmen und "Ruder herumreißen"

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos
appelliert an ORF-Generaldirektorin Monika Lindner, die nicht verstummen wollende Kritik an der ORF-Spitze und der politisch unausgewogenen ORF-Berichterstattung nicht einfach vom Tisch zu wischen. "Dem ORF ist unter Ihrer Führung schon genug Schaden zugefügt worden. Die Glaubwürdigkeit der ORF-Information hat unter der parteipolitischen Schieflage der Berichterstattung sehr gelitten", sagte Darabos in Richtung Generaldirektorin Monika Lindner und Informations-Chefredakteur Werner Mück. ****

Der ORF komme seit der TV-Ansprache von Kanzler Schüssel zum Staatsvertrags-Jubiläum nicht mehr aus der schädlichen negativen öffentlichen Diskussion. Nach dem ORF-Redakteursrat hat sich nun auch der Betriebsrat Fernsehen-Programm in einer öffentlichen Stellungnahme kritisch über die ORF-Führung geäußert.

Darabos verwies am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst auf die bedenklichen Auswirkungen der einseitigen Berichterstattung, nämlich die rückläufigen Zuseherzahlen und Marktanteile des ORF. Im Interesse eines starken und erfolgreichen öffentlich-rechtlichen Fernsehens müsse die ORF-Spitze dringend zu einer ausgewogenen Berichterstattung zurückkehren. Darabos erwartet sich von Lindner und Mück, dass sie das Ruder herumreißen und die ausgezeichneten Journalistinnen und Journalisten des ORF, die daran interessiert sind, unabhängige und überparteiliche Information zu leisten, in ihrer Arbeit nicht behindern. (Schluss) se

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