- 23.05.2005, 12:30:49
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SP-Keck kritisiert Vorgangsweise bei Schwerarbeiterregelung
Regelung darf nicht an den Betroffenen vorbei beschlossen werden
Wien (SK) Entsetzt zeigt sich der Linzer SPÖ-Nationalratsabgeordnete
Dietmar Keck über die jüngsten Entwicklungen und Aussagen im
Zusammenhang mit der sogenannten "Schwerarbeiterreglung". Wie
berichtet, herrscht derzeit Streit darüber, wer unter welchen
Umständen als Schwerarbeiter gelte und wie dies später - in der
Praxis oftmals Jahrzehnte danach - pensionsrelevant berücksichtigt
werden könnte. ****
Keck kritisiert, dass Schwarz/Blau/Orange erneut nur Theoretiker und
selbsternannte Experten zu Wort kommen lässt, den tatsächlichen
Betroffen aber wieder keinerlei Gehör schenkt. "Wenn es schon so ist,
dass den Regierenden selbst das Feingefühl für die Lage der
Betroffenen fehlt, so sollte man sich zumindest echte Praktiker ins
Team holen. Was hier veranstaltet wird, ist der Beschluss einer
Regelung über die Köpfe und die Vernunft der Betroffenen hinweg", so
Keck am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.
Keck weiter an die Adresse von Sozialministerin Haubner: "Frau
Ministerin, setzen Sie sich endlich auch mit jenen Vorschlägen
auseinander, die aus der Arbeiterschaft selbst kommen. Bereits vor
Monaten wurde im Rahmen der letzten Bezirkskonferenz der SPÖ
Linz-Stadt ein Konzept zur Schwerarbeiterregelung vorgestellt. Es ist
das ein Modell, das von den Betroffenen selbst erarbeitet wurde, und
sofort in die Tat umgesetzt werden könnte. Warum wird so etwas
einfach ignoriert?" (Schluss) wf/mp
Rückfragehinweis: Markus Benedik, Büro NR Dietmar Keck,
[email protected], 0732/6585-9061 od. 0650/377 1 388
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