SP-Keck kritisiert Vorgangsweise bei Schwerarbeiterregelung

Regelung darf nicht an den Betroffenen vorbei beschlossen werden

Wien (SK) Entsetzt zeigt sich der Linzer SPÖ-Nationalratsabgeordnete Dietmar Keck über die jüngsten Entwicklungen und Aussagen im Zusammenhang mit der sogenannten "Schwerarbeiterreglung". Wie berichtet, herrscht derzeit Streit darüber, wer unter welchen Umständen als Schwerarbeiter gelte und wie dies später - in der Praxis oftmals Jahrzehnte danach - pensionsrelevant berücksichtigt werden könnte. ****

Keck kritisiert, dass Schwarz/Blau/Orange erneut nur Theoretiker und selbsternannte Experten zu Wort kommen lässt, den tatsächlichen Betroffen aber wieder keinerlei Gehör schenkt. "Wenn es schon so ist, dass den Regierenden selbst das Feingefühl für die Lage der Betroffenen fehlt, so sollte man sich zumindest echte Praktiker ins Team holen. Was hier veranstaltet wird, ist der Beschluss einer Regelung über die Köpfe und die Vernunft der Betroffenen hinweg", so Keck am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Keck weiter an die Adresse von Sozialministerin Haubner: "Frau Ministerin, setzen Sie sich endlich auch mit jenen Vorschlägen auseinander, die aus der Arbeiterschaft selbst kommen. Bereits vor Monaten wurde im Rahmen der letzten Bezirkskonferenz der SPÖ Linz-Stadt ein Konzept zur Schwerarbeiterregelung vorgestellt. Es ist das ein Modell, das von den Betroffenen selbst erarbeitet wurde, und sofort in die Tat umgesetzt werden könnte. Warum wird so etwas einfach ignoriert?" (Schluss) wf/mp

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