- 17.05.2005, 12:59:57
- /
- OTS0136 OTW0136
LH Haider/LR Dörfler: "Kärntner Lösung" bei Postbus-Privatisierung ist Riesenerfolg
Kärntner Bus-Gruppe war Bestbieter - Optimale Lösung für Mitarbeiter, Unternehmen und Kunden - Stärkung des ländlichen Raumes
Klagenfurt (LPD) - Bei der Privatisierung der Postbus-Anteile im
Ausmaß von 30 Prozent konnte eine "Kärntner Lösung" erzielt werden.
Das teilten heute, Dienstag, Landeshauptmann Jörg Haider und
Verkehrslandesrat Gerhard Dörfler zusammen mit Paul Springer von
"Kärnten Bus" und Paul Frey, Geschäftsführer der ÖBB-Post Bus GmbH,
erfreut mit. Die Teilprivatisierung zugunsten des Konsortiums
"Kärnten Bus" sei überaus bemerkenswert, weil es viele nationale und
internationale Mitanbieter gegeben habe, unterstrichen Haider und
Dörfler diesen Riesenerfolg.
Die neun Unternehmen des Konsortiums würden 24 Linien mit August
dieses Jahres übernehmen. Es sei überaus erfreulich, dass damit
klein- und mittelständische Kärntner Unternehmen gestärkt werden.
Auch eine gute Partnerschaft mit den übrigen Partnern des
öffentlichen Personennahverkehrs sei weiterhin gewährleistet.
Insgesamt würden pro Jahr vier Millionen Fahrgäste transportiert
werden. Wie der Landeshauptmann sagte, sei mit dieser Privatisierung
ein vernünftiger Übergang gewährleistet, die Kärntner Lösung sei auch
für die Mitarbeiter optimal.
Kommerzialrat Paul Springer fügte hinzu, dass es keine
Fahrpreiserhöhungen geben werde. Insgesamt übernimmt man 17
Busfahrer und 15 Fahrzeuge. Fünf Busse werden neu angeschafft. Unter
anderem habe man für die zweisprachigen Gebiete auch zweisprachige
Fahrer einsatzbereit.
Mit der "Kärntner Lösung" habe die Kärnten Bus-Betreibergruppe
auch Arbeit für alle 80 heimischen Busunternehmen geleistet. Denn im
Fall einer ausländischen Übernahme würde sich diese auch negativ auf
das übrige Geschäft, wie dem Ausflugsverkehr, auswirken. Springer
dankte dem Land und Landeshauptmann Haider für das klare Bekenntnis
zur Kärntner Lösung, dieses sei Grundvoraussetzung gewesen. Die
Geschlossenheit der Kärntner Betreibergruppe sei ebenfalls sehr
bedeutsam gewesen, man habe sich nicht auseinanderdividieren lassen.
Weitere Optimierungen im Interesse der Fahrgäste und der
Versorgung des ländlichen Raumes würden vorgenommen, kündigte
Springer an. Der Fahrplanwechsel werde am 11. Dezember durchgeführt.
Wie Haider und Dörfler unterstrichen, sei es wichtig, nicht nur davon
zu reden, sondern für mittelständische Unternehmen sowie für die
Stärkung des ländlichen Raumes auch tatsächlich etwas zu tun.
Paul Frey zeigte sich erfreut über die rasche Durchführung der
Privatisierung und die gute Partnerschaft zu den Kärntner
Busunternehmern und Partnern des öffentlichen Nahverkehrs. Wie
Dörfler sagte, sei bereits das Regionalverkehrskonzept "Karnische
Region" bislang ein Erfolg und nun sei gleichsam dieses Konzept
landesweit wirksam.
(Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL






