• 14.05.2005, 11:36:31
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ARBÖ: Angesagte Katastrophen finden nicht immer statt - Ausnahmen A10 und A21 mit rund 30 Kilometer Stau

Viele haben Warnungen ernst genommen und Abreise verschoben

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Wien (OTS) - Angesagte Katastrophen finden nicht immer so statt,
wie sie "sollten" - unter dieses Motto könnte man den
Urlauberreiseverkehr am heutigen Samstag stellen, so die
Verkehrsexperten des ARBÖ. Die Urlauberreisewelle verschonte die
Transitstrecken in Österreich großteils. Aber keine Ausnahme ohne
Regel. In Österreich präsentierten sich die A10, Tauernautobahn und
die A21, Wiener Außenringautobahn, als Staustrecken.

Auf der A10, Tauernautobahn, sorgten vor allem die Tunnelportale
für kilomterlange Staus in Richtung Süden. Vor dem Tauerntunnel wurde
der Verkehr bereits ab 6 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt. Gegen
11:00 Uhr erreichte der Stau rund 8 Kilometer. Die Reisenden mussten
nach Informationen des ARBÖ eine Verzögerung von rund einer Stunde
einplanen. Vor dem Gegenverkehrsbereich zwischen Golling und Paß Lueg
kam es ab 6 Uhr zu Verzögerungen. Gegen 11 Uhr reichte die
Blechlawine rund 2 Kilometer zurück. Auch vor der Mautstelle St.
Michael wurden ab den frühen Vormittagstunden einige Kilometer Staus
gemessen. "Mit einer Beruhigung der Situation vor allem vor dem
Gegenverkehrsbereich bei Golling rechnen wir erst in den
Nachmittagstunden. Da auch die Ausweichstrecke, die B159, Salzachtal
Bundesstraße, in Golling zwischen 13 und 21 Uhr wegen einer
Veranstaltung gesperrt wird", so ein Verkehrexperte des ARBÖ.

Auch im benachbarten Ausland blieben gröbere Behinderungen im
Urlauberreiseverkehr aus. Lediglich die A22, Brennerautobahn, in
Südtirol erwies sich mit der Mautstelle Sterzing/Vipiteno als
Nadelöhr mit rund 7 Kilometer Stau in Richtung Süden.

Gesperrter Wiener Außenringautobahn sorgt für erhebliche
Verkehrprobleme

Brückenarbeiten und die dadurch bedingte Sperre sorgten auf der
A21, Wiener Außenringautobahn, seit dem Vormittag für erhebliche
Probleme. Wie der ARBÖ bereits berichtet ist die A21 zwischen dem
Knoten Vösendorf und der Anschlussstelle Brunn/Gebirge bis
Pfingstmontag ca. 14 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird bei Brunn/Gebirge
auf die B12 (Brunner Straße) und die B17, Wiener Bundesstraße, bis
zur Auffahrt Mödling/SCS auf der A2, Südautobahn umgeleitet. "Grund
für die Sperre ist der notwendige Abriss einer alten Brücke. Im Zuge
des dichten Wochenendverkehrs bildeten sich auf und vor der Umleitung
kilometerlange Staus. Auf der A21, reichte der Stau um die
Mittagszeit rund 10 Kilometer bis Hinterbrühl zurück. Vor der
Ausfahrt Mödling reichte der Stau bis zum Verteilerkreis Favoriten
zurück, was einer Staulänge von ebenfalls rund 10 Kilometern
entsprach. In Richtung Wien reichte die Kolonne auf der A2, rund 2
Kilometer zurück. Auf der Umleitungsstrecke kamen die Fahrzeuglenker
nach Informationen des ARBÖ zum Großteil nur mehr im Schritttempo
voran.

"Alles in allem verlief der Reiseverkehr am heutigen Samstag bis
jetzt weniger chaotisch als befürchtet. Viele dürften die Warnungen
des ARBÖ ernstgenommen haben, und den Samstag als Reisestag gemieden
haben. Die von mancher Seite vorhergesagten Rekordstaus sind
offensichtlich weitgehend ausgeblieben. Sollte auch der
Rückreiseverkehr am Sonntag und Montag Abend entgegen den Erfahrungen
ohne größere Staus verlaufen, kann man das heurige Pfingstwochenende
mit Ausnahme des Freitags getrost als atypisch bezeichnen", zieht
Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst ein erstes Resümee.

(Forts. mögl.)

Rückfragehinweis:
ARBÖ-Informationsdienst
Tel.: (++43-1) 89121-7
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at

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