- 13.05.2005, 13:21:44
- /
- OTS0222 OTW0222
Darabos verwahrt sich gegen Suggestivfragen durch IMAS
Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos zeigt
sich verwundert über "die fragwürdigen Methoden", derer sich das
Linzer Meinungsforschungsinstitut IMAS bei seiner jüngsten
Meinungsumfrage bedient hat. Darabos verwahrt sich gegen
Suggestivfragen mit Formulierungen wie "alte sozialistische Parolen".
Mit derartigen unseriösen, parteiergreifenden Fragestellungen würde
IMAS der gesamten Branche einen schlechten Dienst erweisen. ****
Für Darabos ist aufgrund der Fragestellung nicht
verwunderlich, dass IMAS mit dieser Umfrage im Widerspruch zu anderen
Umfrageergebnissen steht. Es gebe zahlreiche übereinstimmende
Umfragen, die einerseits eine große Unzufriedenheit (rund zwei
Drittel der Befragten) mit der Regierung und andererseits eine
Umkehrung des Wahlergebnisses des Jahres 2002 sehen. Gleichzeitig sei
die Grundstimmung für rasche Neuwahlen durch mehrere Institute
bestätigt worden.
Einige Beispiel: Die aktuelle "profil"-OGM-Umfrage sieht die
SPÖ bei 43 Prozent, die ÖVP bei 38 Prozent. 63 Prozent sprechen der
SPÖ Regierungsfähigkeit zu, dagegen nur 60 Prozent der
Regierungspartei ÖVP. Und 51 Prozent sprechen sich für Neuwahlen aus.
Eine market-Umfrage von Anfang April sieht die SPÖ als Profiteur des
Regierungschaos'. Auch hier lag die SPÖ in der Sonntagsfrage bei 42,
die ÖVP bei 38 Prozent.
Laut Sora wünschen sich 67 Prozent der ÖsterreicherInnen eine neue,
soziale Regierung. (Schluss) se
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK






