Darabos verwahrt sich gegen Suggestivfragen durch IMAS

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos zeigt
sich verwundert über "die fragwürdigen Methoden", derer sich das Linzer Meinungsforschungsinstitut IMAS bei seiner jüngsten Meinungsumfrage bedient hat. Darabos verwahrt sich gegen Suggestivfragen mit Formulierungen wie "alte sozialistische Parolen". Mit derartigen unseriösen, parteiergreifenden Fragestellungen würde IMAS der gesamten Branche einen schlechten Dienst erweisen. ****

Für Darabos ist aufgrund der Fragestellung nicht verwunderlich, dass IMAS mit dieser Umfrage im Widerspruch zu anderen Umfrageergebnissen steht. Es gebe zahlreiche übereinstimmende Umfragen, die einerseits eine große Unzufriedenheit (rund zwei Drittel der Befragten) mit der Regierung und andererseits eine Umkehrung des Wahlergebnisses des Jahres 2002 sehen. Gleichzeitig sei die Grundstimmung für rasche Neuwahlen durch mehrere Institute bestätigt worden.

Einige Beispiel: Die aktuelle "profil"-OGM-Umfrage sieht die SPÖ bei 43 Prozent, die ÖVP bei 38 Prozent. 63 Prozent sprechen der SPÖ Regierungsfähigkeit zu, dagegen nur 60 Prozent der Regierungspartei ÖVP. Und 51 Prozent sprechen sich für Neuwahlen aus.

Eine market-Umfrage von Anfang April sieht die SPÖ als Profiteur des Regierungschaos'. Auch hier lag die SPÖ in der Sonntagsfrage bei 42, die ÖVP bei 38 Prozent.

Laut Sora wünschen sich 67 Prozent der ÖsterreicherInnen eine neue, soziale Regierung. (Schluss) se

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