Fuhrmann: Stärkung der Schulpartnerschaft und Verhaltensvereinbarungen

Schüler im SGA nicht mehr überstimmen

Wien, 12. Mai 2005 (ÖVP-PK) "Die gelebte Schuldemokratie muss gestärkt werden und sich den Veränderungen der Schule von heute anpassen", sagte heute, Donnerstag, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP, im Rahmen der Bildungsdebatte im Plenum des Nationalrates. Die österreichischen Schulen werden zunehmend autonomer und selbständiger und das bedeutet, dass die Schulpartner mehr Einfluss auf Entscheidungen haben werden. "Jetzt, nachdem die einfache Mehrheit bei Schulgesetzen gilt, fordere ich eine neue Diskussion über die Verhaltensvereinbarungen. Diese können noch immer mit einfacher Mehrheit im SGA beschlossen werden und die Anliegen der Schüler werden oft überhört. Nur eine Mehrheit in jeder Kurie garantiert, dass alle Schulpartner mitentscheiden können und niemand überstimmt wird", fordert Fuhrmann. ****

Die Beschlusslage von heute ermöglicht dies umzusetzen und würde die Stärkung der Rechte der Schülervertreter bedeuten. In der heutigen Zeit ist eine moderne Vereinbarungskultur erforderlich, in dem die Lehrer, Eltern und Schüler in gleichem Maße die Schule mitgestalten können. Mehr Aufgaben und Entscheidungskompetenzen an der Schule erfordern auch eine neue Form der Führung - die Schulleitung wird zum Management. "Mit der LEADERSHIP ACADEMY setzt das Bildungsministerium folgerichtig eine international beachtete Initiative zur Professionalisierung von Führungspersonen im österreichischen Bildungswesen", so Fuhrmann abschließend.

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