Kräuter: Grassers Dolce Vita kostet Steuerzahler 5.000 Euro pro Tag

"Während Minister herumjettet explodieren Beraterkosten" - 1,8 Millionen Euro im Jahr 2004

Wien (SK) "Das Dolce Vita von Jet-Set-Minister Grasser
zwischen New York, Paris und Capri kommt die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern teuer zu stehen. Während der Minister herumjettet und seine Urlaube genießt, explodieren im Finanzministerium die Kosten für externe Berater, an die Grasser inzwischen durchschnittlich 5.000 Euro pro Tag ausbezahlt", kritisierte SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Aus einer heute übermittelten Anfragebeantwortung (2722/AB) ergebe sich, dass Grasser im Jahr 2004 insgesamt 1,8 Mio. Euro für externe Berater ausgab, "die einen Gutteil der Arbeit des Ministers übernommen haben, damit Grassers 'dolce far niente' nichts im Weg steht", so Kräuter. ****

Der SPÖ-Abgeordnete forderte von Finanzminister Grasser einmal mehr Respekt vor den vom Rechnungshof erstellten Richtlinien. RH-Präsident Moser habe im Februar dieses Jahres verbindliche Grundsätze und Richtlinien für den Einsatz externer Berater eingemahnt. Der RH hat vorgeschlagen, vorhandene Ressourcen der Ministerien, des Verfassungsdienstes und der Finanzprokuratur verpflichtend zu nutzen. Kräuter forderte Grasser abschließend auf, "den Griff in die Taschen der Steuerzahler sofort einzustellen, die Badehose bis auf weiteres einzupacken und sich der Arbeit in seinem Ressort zu widmen". (Schluss) wf/mm

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