- 12.05.2005, 10:37:50
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Kräuter: Grassers Dolce Vita kostet Steuerzahler 5.000 Euro pro Tag
"Während Minister herumjettet explodieren Beraterkosten" - 1,8 Millionen Euro im Jahr 2004
Wien (SK) "Das Dolce Vita von Jet-Set-Minister Grasser
zwischen New York, Paris und Capri kommt die österreichischen
Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern teuer zu stehen. Während der
Minister herumjettet und seine Urlaube genießt, explodieren im
Finanzministerium die Kosten für externe Berater, an die Grasser
inzwischen durchschnittlich 5.000 Euro pro Tag ausbezahlt",
kritisierte SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter Donnerstag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Aus einer heute übermittelten
Anfragebeantwortung (2722/AB) ergebe sich, dass Grasser im Jahr 2004
insgesamt 1,8 Mio. Euro für externe Berater ausgab, "die einen
Gutteil der Arbeit des Ministers übernommen haben, damit Grassers
'dolce far niente' nichts im Weg steht", so Kräuter. ****
Der SPÖ-Abgeordnete forderte von Finanzminister Grasser
einmal mehr Respekt vor den vom Rechnungshof erstellten Richtlinien.
RH-Präsident Moser habe im Februar dieses Jahres verbindliche
Grundsätze und Richtlinien für den Einsatz externer Berater
eingemahnt. Der RH hat vorgeschlagen, vorhandene Ressourcen der
Ministerien, des Verfassungsdienstes und der Finanzprokuratur
verpflichtend zu nutzen. Kräuter forderte Grasser abschließend auf,
"den Griff in die Taschen der Steuerzahler sofort einzustellen, die
Badehose bis auf weiteres einzupacken und sich der Arbeit in seinem
Ressort zu widmen". (Schluss) wf/mm
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