Grünewald: Verweigerung einer Fachhochschulausbildung für Hebammen gesundheitspolitisch unverantwortlich

Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Ausbildungsqualitäten von Hebammen von Regierung zurückgezogen

Wien (OTS) - "Die Verweigerung einer Fachhochschulausbildung für Hebammen ist gesundheitspolitisch unverantwortlich und stellt eine Diskriminierung dieser Berufsgruppe dar", kritisiert der Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald.
Anlass ist eine vom Ministerrat bereits abgesegnete Regierungsvorlage, deren Ziel es war, die Ausbildungsqualitäten von Hebammen weiter zu verbessern und diesen Berufsgruppen Aufwertung, Anerkennung und europaweite Mobilität zu bieten. Der entsprechende Gesetzesentwurf wurde aber von der Regierung zurückgezogen. "Es ist völlig unverständlich, dass die Hebammenfachhochschulen, die im Ministerialentwurf noch enthalten waren, in der Regierungsvorlage plötzlich fehlen. Das ist ein Schlag ins Gesicht dieser engagierten Berufsgruppe", so Grünewald.

Qualitätsverbesserungen im Gesundheitssystem, Vergleichbarkeit der Berufsabschlüsse in der EU und die Beseitigung von Karrierehemmnissen dürften als politisches Ziel nicht aufgegeben werden. "Ich appelliere an die Gesundheitsministerin und die gesamte Bundesregierung, das Vorhaben einer Professionalisierung der Ausbildung der Gesundheitsberufe fortzuführen und die Hebammen nicht davon auszuschließen", schließt Grünewald.

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