• 12.05.2005, 09:42:26
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  • OTS0078 OTW0078

Grünewald: Verweigerung einer Fachhochschulausbildung für Hebammen gesundheitspolitisch unverantwortlich

Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Ausbildungsqualitäten von Hebammen von Regierung zurückgezogen

Wien (OTS) - "Die Verweigerung einer Fachhochschulausbildung für
Hebammen ist gesundheitspolitisch unverantwortlich und stellt eine
Diskriminierung dieser Berufsgruppe dar", kritisiert der
Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald.
Anlass ist eine vom Ministerrat bereits abgesegnete
Regierungsvorlage, deren Ziel es war, die Ausbildungsqualitäten von
Hebammen weiter zu verbessern und diesen Berufsgruppen Aufwertung,
Anerkennung und europaweite Mobilität zu bieten. Der entsprechende
Gesetzesentwurf wurde aber von der Regierung zurückgezogen. "Es ist
völlig unverständlich, dass die Hebammenfachhochschulen, die im
Ministerialentwurf noch enthalten waren, in der Regierungsvorlage
plötzlich fehlen. Das ist ein Schlag ins Gesicht dieser engagierten
Berufsgruppe", so Grünewald.

Qualitätsverbesserungen im Gesundheitssystem, Vergleichbarkeit der
Berufsabschlüsse in der EU und die Beseitigung von Karrierehemmnissen
dürften als politisches Ziel nicht aufgegeben werden. "Ich appelliere
an die Gesundheitsministerin und die gesamte Bundesregierung, das
Vorhaben einer Professionalisierung der Ausbildung der
Gesundheitsberufe fortzuführen und die Hebammen nicht davon
auszuschließen", schließt Grünewald.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB

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