GLASER FÜR VERTIEFTE ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN EUROPA UND LATEINAMERIKA

Wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung setzt stabilere politische Systeme voraus

Wien (ÖVP-PK) - Für mehr Zusammenarbeit zwischen Europa und Lateinamerika sprach sich ÖVP-Abg. Franz Glaser gestern, Mittwoch, Abend in der Debatte des Nationalrats aus. "Unser Ziel muss es sein, Sicherheit in den demokratischen Systemen Lateinamerikas mit aufzubauen und den Hegemonieanspruch Nordamerikas einzudämmen", betonte Glaser in seinem Debattenbeitrag. ****

Das Hauptproblem Lateinamerikas sei die politische Instabilität. "Der rasche Wechsel von verschiedenen Regierungssystemen und Ideologien verhindert eine dauerhafte Entwicklung. Daraus resultieren die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit denen die meisten Länder zu kämpfen haben", sagte Glaser. Um den politischen Dialog zwischen Europa und Lateinamerika zu stärken, hat die EU mit den Andenstaaten und den zentralamerikanischen Staaten je ein Abkommen geschlossen, die der österreichische Nationalrat gestern ratifiziert hat. Zum Dialog seien Regierungen, Parteien, Kirchen und Nicht-Regierungsorganisationen in gleicher Weise aufgerufen, appellierte Glaser.

EVP WILL PARLAMENTARIER-ACHSE MIT LATEINAMERIKANISCHEN KOLLEGEN BILDEN

Die Europäische Volkspartei (EVP) habe sich zu diesem politischen Ziel bereits klar bekannt. Bei einem Treffen von EVP-Parlamentariern mit Kollegen aus Lateinamerika wurde die Bildung eines gemeinsamen Parlamentarier-Netzwerkes beraten. "Die Einhaltung der Menschenrechte, Beiträge zu stabileren demokratischen Verhältnissen und Hilfe zum Abbau der wirtschaftlichen Ungleichheiten wurden als wichtigste Ziele vereinbart", berichtete Glaser, der für die ÖVP-Parlamentsfraktion an dem kürzlich abgehaltenen Treffen in Brüssel teilgenommen hat.
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