- 10.05.2005, 11:08:00
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Fachverband der Immobilientreuhänder präsentiert druckfrischen Immobilienpreisspiegel
Listet Durchschnittswerte der 2004 erzielten Immobilienpreise - Steller: "Immobilienmarkt in Österreich funktioniert; Aufwärtstrend für die heimische Immobilienwirtschaft setzt sich 2005 fort"
Wien (PWK334) - Der Fachverband der Immobilien und
Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat heute,
Dienstag, vor der Presse den neuen Immobilienpreisspiegel
vorgestellt. Seit 1989 werden im Immobilienpreisspiegel
Durchschnittswerte veröffentlicht, in der jetzt vorliegenden Ausgabe
jene der im Jahr 2004 erzielten Immobilienpreise. Der Preisspiegel
enthält weiters die Zahlen des Jahres davor im direkten Vergleich
sowie deren Veränderung in Prozent. "Die vorliegenden Zahlen des
neuen Immobilienpreisspiegels zeigen einen eher ausgeglichenen
Immobilienmarkt in Österreich: Es sind sowohl Veränderungen nach
unten als auch nach oben ausgewiesen", fasst der scheidende
Fachverbandsobmann Gerhard Steller die Entwicklung auf dem heimischen
Immobilienmarkt im abgelaufenen Jahr zusammen. Und weiter: "Der
Immobilienmarkt in Österreich funktioniert".
Und weiter: "Die Immobilienpreise werden durch die Marktkriterien
‚Angebot und Nachfrage' geprägt. Diese Marktkriterien sind wiederum
abhängig von der konjunkturellen Situation, nicht nur österreichweit,
sondern auch in den jeweiligen Regionen. Was Wohnen jedoch wirklich
teurer macht, sind die erfahrungsgemäß wesentlich höher steigenden
öffentlichen Abgaben", führt Steller weiter aus. Auch Oliver
Brichard, der neue Obmann der Fachgruppe Immobilien- und
Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Wien, will klargestellt
wissen: "Die in den vergangenen Tagen kolportierte Argumentation zu
Preissteigerungen bei Mietwohnungen kann ich nicht nachvollziehen.
Aus meiner Sicht hängen eventuelle Steigerungen vielmehr mit den
gesteigerten Wohnnebenkosten zusammen als mit der Nettomiete."
"Bisher noch wenig Auswirkung gezeigt hat die Erweiterung der
Europäischen Union auf den Immobilienmarkt in den die neuen EU-Länder
angrenzenden österreichischen Bundesländern", weiß Fachverbandsobmann
Steller. Auf Basis der Daten aus der Marktbeobachtung der ersten
Monate des heurigen Jahres lautet sein Ausblick: "Auch 2005 werden
die Immobilienpreise sanft ansteigen, insbesondere jene für Objekte
der sehr guten und mittleren Kategorien; der Aufwärtstrend für die
Immobilienwirtschaft setzt sich fort."
Exemplarisch die Preisentwicklung den Landeshauptstädten, die sich
2004 eher unterschiedlich zeigte: "Bei Geschäftslokalen ist die
Tendenz zu guten und sehr guten Lagen ungebremst. Die
Preissteigerungen im Bereich Neubau-Eigentum spiegeln die weiterhin
große Beliebtheit von unter dem Titel ‚Vorsorge' angebotenen Objekten
wider", so Fachgruppenobmann Brichard zur Entwicklung des
Immobilienmarktes in der Bundeshauptstadt. Steigerungen bei
Vermietungen von Büroflächen führt er hauptsächlich auf Vermietungen
im Neubau zurück, Vermietungen von Büroflächen im Altbau oder anderen
gebrauchten Immobilien fänden nur sehr zögerlich statt. Durchwegs
Preissteigerungen waren 2004 in der oberösterreichischen
Landeshauptstadt Linz zu verzeichnen. Neben allgemeinen
Preissteigerungen weist der Immobilienmarkt in Salzburg bei
Betriebsgrundstücken bei gebrauchten Eigentumswohnungen und bei
Büroflächen auffällige Preisrückgänge auf, während die übrigen
Immobilienkategorien - wie z.B. Geschäftslokale um 10,84 Prozent -
teurer geworden sind. Preisrückgänge gibt es auch in Bregenz bei den
Baugrundstücken, bei Reihenhäusern und bei Geschäftslokalen. Fallende
Preise waren in einzelnen Kategorien in Eisenstadt zu verzeichnen,
denen standen jedoch wiederum Preissteigerungen entgegen. Eher
fallende Immobilienpreise - mit Ausnahme der Preise für
Baugrundstücke - weist auch St. Pölten auf.
Ein Blick über die Landesgrenzen in den EU-Raum ergibt: Bei den
Preisen für Wohnimmobilien ist Österreich eines der günstigsten
Länder in der gesamten "alten" EU der 15. Nur in den neuen
EU-Ländern, bei den Beitrittskandidaten sowie in der Türkei sind
Wohnimmobilien billiger. Mit Österreich vergleichbar ist das
Preisniveau in Deutschland und Belgien. Das geht aus dem
Jahresbericht des Europäischen Immobilienrats hervor. Online ist der
Report in englischer und französicher Sprache auf
www.cepi.be/pdf/cepiAR2004.pdf publiziert. Für eine zweite
zweijährige Amtsperiode als CEPI-Präsident - nach einem Zwischenjahr
als Vizepräsident - wurde übrigens jüngst von der Generalversammlung
des Europäischen Immobilienrates CEPI (Conseil Européen des
Professions Immobilières) der (Ober-)Österreicher Steller
wiedergewählt. Weiters hat er mit Beginn dieses Jahres seine
ebenfalls zweite Amtsperiode als Präsident der Europäischen
Maklervereinigung EPAG, einer Teilorganisation des Immobilienrates
CEPI, angetreten.
Zurück zum Immobilienpreisspiegel 2005: Der hat einen Umfang von 204
Seiten (Format A5) und enthält die Auswertungen aller
Liegenschaftsarten für die Bezirke, ergänzt durch grafische
Darstellungen. Die Broschüre ist zum Preis von 29 Euro zuzüglich
MwSt. und Versandkosten beim Fachverband der Immobilientreuhänder,
Schlossgasse 13/2.3, 1050 Wien, erhältlich. Fachverbandsmitglieder
bekommen den Immobilienpreisspiegel 2005 um 25 Euro zuzüglich MwSt.
und Versandkosten. Bestellt werden kann der Immobilienpreisspiegel
ganz einfach im Internet auf der Homepage http://www.wkimmo.at, per
E-Mail an [email protected], telefonisch unter 01/522 25 92 oder per
Fax an 01/522 25 92-33. Auch für Detailinformationen zum
Immobilienpreisspiegel betreffend unterschiedliche Lagen, Kategorien
etc. steht der Fachverband gerne zur Verfügung. (JR)
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