GPA zu mobiler Pflege: Öffentliche Hand muss Geld in die Hand nehmen

Ausbildungsoffensive geht ins Leere, wenn Jobs fehlen

Wien (GPA/ÖGB) - "Immer mehr Menschen wollen im Alter, bei Krankheit oder Behinderung zu Hause gepflegt und betreut werden. Trotz steigender Nachfrage nach mobilen wie stationären Pflegeeinrichtungen wird jedoch der Markt knapp gehalten. Die von der Bundesregierung laut verkündete Ausbildungsoffensive geht ins Leere, weil Bund, Länder und Gemeinden ihre sozialen Budgets zurückfahren und nur ein Viertel der soeben gut ausgebildeten eine Arbeitsperspektive erhält", erklärt die Vorsitzende der GPA-Interessengemeinschaft work@social, Berta Stelzer-Peherstorfer, von Pro Mente anlässlich der heute präsentierten Studie zur mobilen Pflege.++++

Dieser Bereich ist ein riesengroßer wirtschaftlicher Zukunftssektor mit einem enormen Beschäftigungspotential. Nur eine qualitativ hoch stehende Ausbildung, verbunden mit entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen, ermöglicht auf Perspektive eine bessere Lebensqualität für die gesamte Bevölkerung. "Die öffentliche Hand muss rasch Entscheidungen treffen, um gesellschaftlichen Erfordernissen mit guten wirtschaftlichen Wachstumschancen die erforderliche Grundlage zu geben. Bei der mobilen Pflege so weiter zu machen wie bisher, heißt, eine große wirtschaftliche Chance zu vergeben und auf einen dramatischen Notstand zuzusteuern, der einer modernen Gesellschaft unwürdig ist", ergänzt der Vorsitzende der GPA-Interessengemeinschaft für Außen- und mobile Dienste work@external, Gerhard Prochaska.

Infos unter: http://www.interesse.at

ÖGB, 20. April
2005
Nr. 229

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