- 20.04.2005, 13:29:37
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GPA zu mobiler Pflege: Öffentliche Hand muss Geld in die Hand nehmen
Ausbildungsoffensive geht ins Leere, wenn Jobs fehlen
Wien (GPA/ÖGB) - "Immer mehr Menschen wollen im Alter, bei
Krankheit oder Behinderung zu Hause gepflegt und betreut werden.
Trotz steigender Nachfrage nach mobilen wie stationären
Pflegeeinrichtungen wird jedoch der Markt knapp gehalten. Die von der
Bundesregierung laut verkündete Ausbildungsoffensive geht ins Leere,
weil Bund, Länder und Gemeinden ihre sozialen Budgets zurückfahren
und nur ein Viertel der soeben gut ausgebildeten eine
Arbeitsperspektive erhält", erklärt die Vorsitzende der
GPA-Interessengemeinschaft work@social, Berta Stelzer-Peherstorfer,
von Pro Mente anlässlich der heute präsentierten Studie zur mobilen
Pflege.++++
Dieser Bereich ist ein riesengroßer wirtschaftlicher
Zukunftssektor mit einem enormen Beschäftigungspotential. Nur eine
qualitativ hoch stehende Ausbildung, verbunden mit entsprechenden
finanziellen Rahmenbedingungen, ermöglicht auf Perspektive eine
bessere Lebensqualität für die gesamte Bevölkerung. "Die öffentliche
Hand muss rasch Entscheidungen treffen, um gesellschaftlichen
Erfordernissen mit guten wirtschaftlichen Wachstumschancen die
erforderliche Grundlage zu geben. Bei der mobilen Pflege so weiter zu
machen wie bisher, heißt, eine große wirtschaftliche Chance zu
vergeben und auf einen dramatischen Notstand zuzusteuern, der einer
modernen Gesellschaft unwürdig ist", ergänzt der Vorsitzende der
GPA-Interessengemeinschaft für Außen- und mobile Dienste
work@external, Gerhard Prochaska.
Infos unter: http://www.interesse.at
ÖGB, 20. April
2005
Nr. 229
OTS0186 2005-04-20/13:29
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