WKÖ: Neueröffnung der Außenhandelsstelle Sarajevo

Schelling: Ausbau der bilateralen Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Bosnien-Herzegowina großes Anliegen der AWO

Wien (PWK273) - Österreich zählt neben Italien, Deutschland und Slowenien zu den wichtigsten EU - Handelspartnern Bosnien-Herzegowinas (BiH). Darüber hinaus sind österreichische Unternehmen mit einem Volumen von knapp 500 Mio. Euro einer der wichtigsten ausländischen Investoren im Land. 2004 beliefen sich die österreichischen Exporte auf 227 Mio. Euro, was einem Zuwachs von 7,6% entspricht. Ausfuhrseitig nahmen insbesondere die Maschinenbauerzeugnisse und bearbeite Waren, die knapp 60% der österreichischen Gesamtlieferungen nach BiH ausmachen, eine sehr erfreuliche Entwicklung. Die Importe legten um 57,9% auf 82 Mio. Euro zu.

"Die positive Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Bosnien-Herzegowina sind der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ ein besonderes Anliegen", sagte WKÖ-Vizepräsident Hans-Jörg Schelling gestern Abend (Donnerstag) bei der Neueröffnung der österreichischen Außenhandelsstelle in Sarajevo im Rahmen eines Treffens des Austria Business Clubs Sarajevo. Zu diesem Event erschienen die maßgeblichen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger und Medien des Landes sowie die Vertreter der österreichischen Firmenniederlassungen.

Besondere Chancen für österreichische Unternehmen, Exporteure und Investoren, sieht Schelling im Umweltbereich und bei Schlüsselindustrien (Papier- und Petrochemische Industrie, Energiesektor sowie Telekommunikation). Schelling: "Austrounternehmen leisteten schon bis jetzt einen großen Beitrag beim Wiederaufbau des Landes, sei es bei der Modernisierung oder beim Ausbau der Stromversorgung oder im Straßenbau." Auch die österreichische Baustoff- und Bauhilfsstoffindustrie ist in Bosnien sehr aktiv. Weiters werden sich auch nach wie vor gute Möglichkeiten bei weiteren Privatisierungsschritten ergeben. "Bosnien-Herzegowina ist wirtschaftlich generell auf dem richtigen Weg, der industrielle Output legt in beiden Entitäten des Landes deutlich zu und die holz-und metallverarbeitende sowie die Lebensmittelindustrie sind die Hauptträger des Aufschwungs", sagt Robert Luck, österreichischer Handelsdelegierter in Sarajevo. Nun habe die Phase eines nachhaltigen Wachstums eingesetzt. (BS)

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