• 12.04.2005, 12:52:49
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Prets: EU-Fördergefälle in Grenzregionen beschränken!

EU-Kommissarin Kroes mit Burgenland-Problematik konfrontiert

Wien (SK) Am Rande der Plenarsitzung des EU-Parlaments in Strassburg
zeigte heute SPÖ-Europaabgeordnete Christa Prets in einer Unterredung
mit EU-Wettbewerbskommissarin Nelly Kroes die geographisch bedingten
Probleme des Wirtschaftsstandortes Burgenland auf. "Kroes sind die
wirtschaftlichen Herausforderungen für das Burgenland, das nach der
EU-Erweiterung an drei neue Mitgliedstaaten grenzt, durchaus
bewusst", so Prets nach dem Gespräch. So wird die
EU-Regionalförderung für das Burgenland ab 2007 bedeutend niedriger
ausfallen, während Unternehmen in den angrenzenden und
strukturschwachen neuen EU-Nachbarn mit großzügiger Unterstützung aus
Brüssel rechnen können. ****

"Zur Vermeidung von Unternehmensabsiedlungen bzw.
Betriebsverlagerungen innerhalb von benachbarten Grenzregionen sollte
daher die Differenz der zulässigen Förderobergrenzen mit 20 Prozent
beschränkt werden", fordert Prets, die auch einen diesbezüglichen
Änderungsantrag hinsichtlich der Bestimmungen für EU-Struktur- und
Kohäsionsfonds eingebracht hat.

Prets abschließend: "Auch die EU-Kommissarin sieht ein, dass durch
diesen Standortnachteil im östlichsten Bundesland Österreichs die
Wirtschaftleistung wieder unter die gerade erreichten 75 Prozent des
EU-BIP-Durchschnitts abzusinken droht". (Schluss) ps/mm

OTS0145    2005-04-12/12:52

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