• 12.04.2005, 11:29:18
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Amon: Kollektivvertragspartner müssen Mindestlohn vereinbaren!

Auch über gesetzlichen Mindestlohn nachdenken

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Sitzung der
ÖAAB-Landesgeschäftsführer heute, Dienstag, in Wien bekräftigte
ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon seine Forderung nach einem
Mindestlohn von 1000 Euro pro Monat für Vollzeitbeschäftigte. "Es
muss sichergestellt sein, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit
ihrem Einkommen auch auskommen", so Amon. Begrüßt werde in diesem
Zusammenhang die Positionierung von Arbeitsminister Martin
Bartenstein, der dieser ÖAAB-Forderung positiv gegenüberstehe.

Es seien nun die Sozialpartner gefordert, hier rasch Ergebnisse
vorzulegen, da "ein Mindestlohn ein wichtiger Bestandteil zur
Förderung der Kaufkraft ist, was natürlich auch Effekte auf die
Konjunktur haben wird", betonte Amon. "Die sozialdemokratisch
geführten Gewerkschaften können und müssen nun unter Beweis stellen,
dass ihnen die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
wichtiger sind als das Wechseln von parteipolitischem Kleingeld ",
stellte der ÖAAB-Generalsekretär klar.

Klar sei aber auch, dass, wenn "sich die Kollektivvertragspartner
in dieser Frage nicht einigen, man über eine gesetzliche Regelung
nachdenken muss", schloss Amon.

OTS0096    2005-04-12/11:29

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