• 01.04.2005, 13:32:17
  • /
  • OTS0201 OTW0201

Gaal: Leichterer Bundesheer-Zugang für Frauen längst überfällig

Wien (SK) SPÖ-Wehrsprecher Anton Gaal freut sich darüber,
dass Verteidigungsminister Platter endlich der langjährigen
SPÖ-Forderung nach einer Beseitigung der "beinahe schikanösen"
Zugangshürden zum Bundesheer für Frauen nachkommt. Die SPÖ habe
bereits in der Vergangenheit wiederholt eine Adaptierung der
Aufnahmeprozedur und eine Anpassung der Entlohnung für Soldatinnen
gefordert. ****

65 Prozent der Frauen schaffen derzeit aufgrund der
umstrittenen Überprüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit die
Aufnahme in das Österreichische Bundesheer nicht. "Die ungerechte,
beinahe schikanöse Aufnahmeprozedur muss der frauenspezifischen
Leistungsfähigkeit angepasst werden", so Gaal.

Auch das "derzeit beinahe unüberwindbare Hindernis" der
niedrigen Entlohnung in den ersten sechs Monaten müsse umgehend
beseitigt werden. Die Soldatinnen verdienen derzeit im ersten halben
Jahr 245,70 Euro monatlich, obwohl sie ab dem ersten Tag
Berufsoldatinnen sind. "Daher treten wir schon seit Jahren dafür ein,
dass Frauen genauso viel wie ihre männlichen Berufskollegen
verdienen", sagte Gaal. "Das Motto soll lauten: gleicher Lohn für
gleiche Arbeit."

Als Vorsitzender der Bundesheer-Beschwerdekommission könne
er, Gaal, über "sehr gute Erfahrungen des Bundesheers mit der
Aufnahme von Frauen" berichten. "Die weiblichen Soldatinnen zeichnen
sich ganz besonders durch Fleiß, Verantwortungsbewusstein und
Ernsthaftigkeit aus", so Gaal. Deshalb sei es "längst überfällig",
dass Verteidigungsminister Platter die Zugangshürden beseitige.
(Schluss) se

OTS0201    2005-04-01/13:32

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel