- 01.04.2005, 12:25:43
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Leichtfried kritisiert Position der EU-Kommission zur Brennermaut
Mehr innerstaatliche Maßnahmen gegen Schwerverkehr gefordert
Wien (SK) SPÖ-Europaabgeordneter Jörg Leichtfried, Mitglied im
Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments, kritisiert die von
EU-Kommissar Jacques Barrot in Tirol erneut bekräftigte Position der
Kommission zur Brennermaut. "Barrot hat zur Kenntnis zu nehmen, dass
die durch den Straßengüterverkehr verursachten externen Kosten, etwa
für Umwelt, Gesundheit und Unfälle, die aus Sicht der EU-Kommission
überhöhte Berechnung der Maut am Brenner rechtfertigen", so
Leichtfried heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Es sei zu begrüßen, dass Infrastrukturminister Hubert Gorbach die
Aufmerksamkeit des Kommissars auf den Brenner richte. Keinesfalls
dürften aber die ebenfalls unter dem Transitaufkommen leidenden
Regionen im Osten und Süden Österreichs vernachlässigt werden, so der
Europaabgeordnete weiter. Statt auf die EU-Wegekostenrichtlinie zu
warten, seien hier rasch mehr innerstaatliche Maßnahmen zu setzen.
Leichtfried: "Verstärkte Kontrollen, mehr Tempolimits und die
Ausweitung von Überholverboten für LKW könnten einen wirksamen
Beitrag zur Eindämmung des Schwerverkehrs leisten". In diesem
Zusammenhang nennt der steirische Europaabgeordnete beispielsweise
die Mur-, Mürztal- und Semmeringstrecke. (Schluss) ps/mm
OTS0155 2005-04-01/12:25
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