- 01.04.2005, 11:30:36
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WOLFMAYR BETONT ERHÖHTES KUNSTBUDGET UND WICHTIGE SCHWERPUNKTSETZUNGEN IM KUNSTBEREICH
ÖVP-Kultursprecherin zum Kunstbudget 2006
Wien, 1. April 2005 (ÖVP-PK) Die Erhöhung des operativen
Kunstbudgets 2006 beträgt gegenüber dem Budget 2005 fast zwei
Prozent, gegenüber 2004 fast sieben Prozent, sagte
ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Freitag, in der
Budgetdebatte im Nationalrat und verwies positiv auf die
Schwerpunkte, die Staatssekretär Morak auf kultureller Ebene gesetzt
hat: vermehrte Architekturförderung, enorm erhöhte Filmförderung,
Kooperationen mit den südost- und mitteleuropäischen Staaten,
Präsentationen österreichischer Kunst und KünstlerInnen im Ausland
und stark verstärkte Direktförderungen der Künstler und
Kunstinitiativen sowie Anhebung der Stipendien von KünstlerInnen an
Inhalt und Menge, vermehrte Auslandsstipendien, besser strukturierte
Verlagsförderung und erneuerte Galerienförderung. ****
"Die Kulturpolitik der Regierungsparteien mischt sich nicht in
Inhalte ein und hat damit Schluss gemacht, einzelne Cliquen und
Klüngel zu bedienen. Wir haben eine moderne Kunst- und Kulturpolitik,
die sich als Ermöglichung einer Rahmengesetzgebung zur Schaffung
bestmöglicher Arbeits- und Schaffensbedingungen für künstlerisch und
kreativ Tätige sieht", sagte Wolfmayr und verwies in dem Zusammenhang
auf die Buchpreisbindung und ihre unbefristete Verlängerung, auf die
Ausnahme der Buchbeschaffung öffentlicher Institutionen aus der
Bundesbeschaffung und den Künstlersozialversicherungsfonds als
positive und soziale Maßnahme für KünstlerInnen. Dieser Fonds habe
sich in der Praxis bewährt, "es haben sich beinahe 8000 Künstlerinnen
beworben, mehr als 5000 nutzen ihn bereits." Damit werde nicht das
Budget belastet, sondern durch Schaffung zusätzlicher Quellen aus den
Einnahmen der Kabel- und Sat-Betreiber werden neue, kreative
Unterstützungsmöglichkeiten gefunden. Auch der Bereich der
Kreativwirtschaft boome und werde besonders von den Jungen begeistert
genutzt.
Besonders verwies Wolfmayr auf den Schwerpunkt Literatur, den sie
als Grundstein zur Bildung sieht, und auf Maßnahmen, um die Lust der
jungen Leser auf Literatur zu fördern. Als Beispiel nannte die
ÖVP-Kultursprecherin den Kinder- und Jugendliteraturpreis, wie er
heuer wieder am 21. April im steirischen Gleisdorf verliehen wird,
und auch den Ernst-Jandl-Preis mit den Lyriktagen im spirituell,
landschaftlich und kunsthistorisch bedeutsamen Neumarkt, bei dem
einem wichtigen Bereich der Literatur, der Lyrik, der Dichtung im
deutschsprachigen Raum Auftrieb und neue Nahrung auch durch
Kommunikation der KünstlerInnen untereinander gegeben wird.
"Es gibt wichtige und innovative Impulse, eine Kunst- und
Kulturpolitik, die den Finger am Puls der Zeit hat und wichtigen
Themen statt gibt. Dass wir in Österreich eine Kunst- und Kulturszene
haben, die lebt und sich entwickelt, die auch in Zeiten notwendigen
Sparens gehegt und gepflegt wird, bemerkt auch die internationale
Presse", sagte Wolfmayr und zitierte abschließend die Neue Zürcher
Zeitung vom 30.1.05: "Die neue Geschichte Österreichs ist eine
Erfolgsgeschichte, wirtschaftlich und sozial, politisch und auch
kulturell.
(Schluss)
OTS0117 2005-04-01/11:30
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