- 12.03.2005, 12:00:00
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"Charme der österreichischen Gastgeber" soll Weltkulturerbe werden
ÖW-Chef Oberascher und Tourismus-Obmann Schenner präsentieren neue österreichische "Charme-Initiative" auf der ITB in Berlin
Berlin (PWK182) - Österreich sieht sich als charmantestes
Urlaubsland der Welt. "Zuvorkommend und galant, aber niemals devot.
Mit Liebe zum Detail, mit Schmäh und Augenzwinkern. Und vor allem
ohne Suche nach einem bestimmten Zweck. So zeigt sich der Charme in
Österreich", erklärte der Geschäftsführer der Österreich Werbung,
Arthur Oberascher, am Samstag auf der Internationalen Tourismus-Börse
(ITB) in Berlin. "Österreich ist nicht nur charmantestes Urlaubsland,
sondern hat auch die charmantesten Gastgeber der Welt", fügte der
Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Johann
Schenner, hinzu. "Um dieses einmalige Kulturgut zu bewahren, soll der
Charme der heimischen Gastgeber zum Weltkulturerbe erklärt werden",
kündigten die beiden Cheftouristiker vor der internationalen Presse
an. Auch Bundesminister Martin Bartenstein hat seine Unterstützung
für diese Initiative zugesagt.
Die Initiative, den österreichischen Charme als Weltkulturerbe
schützen zu lassen, geht auf eine gemeinsame Idee der Bundessparte
Tourismus und Veranstalterverbandes Österreich, als
Interessensvertretung aller Betriebe mit Musikveranstaltungen,
zurück. "Die Österreicher haben eine lange Tradition, die Welt aufs
Köstlichste zu unterhalten. Und Musik war dabei schon immer ein
wichtiger Teil dieses typisch österreichischen Charmes, von Mozart
bis zur Schrammelmusik, vom Jodler bis zum Jazz", stellte der
Präsident des Veranstalterverbandes, Komm.Rat Hugo
Weinprecht-Wallsee, fest.
Mit der anschließenden Eröffnung der Ausstellung
"endlich.österreich" gaben Oberascher und Schenner den offiziellen
Startschuss für die neue Charmeoffensive des rot-weiss-roten
Fremdenverkehrs. Die Schau, die noch bis 15. März auf der ITB zu
sehen ist, präsentiert eine Auswahl von signifikanten Beispielen des
"österreichischen Charmes", vom Wiener Kaffeehaus-Kellner bis zur
Knödelwirtin und von der Ennstal-Classic bis zu den Bad Ischler
Teigartisten. Zudem erfährt der Besucher im Journal zur Ausstellung,
wie Österreich seine charmanten Seiten pflegt.
Ausstellung und Journal bilden, so Schenner und Oberascher, eine
erste Grundlage für die Bewerbung zur Aufnahme des Charme-Kulturgutes
in die UNESCO World Heritage List. Der Charme der österreichischen
Gastgeber ist, wie Schenner hervorhob, ein "immaterielles
Weltkulturerbe, das sich in Geschichte und Gegenwart manifestiert.
Die Bewerbung wird von der Bundessparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich, vom
Veranstalterverband Österreich und der Österreich Werbung
unterstützt. Mit dem Start des ca. zweijährigen
UNESCO-Aufnahmeverfahrens ist für 2006 zu rechnen.
Die UNESCO ist seit 1972 auf der Basis einer eigenen Konvention
bestrebt, das Kultur- und Naturerbe der Welt zu erhalten und zu
schützen. Seither sind acht österreichische Sehenswürdigkeiten, wie
das Schloss Schönbrunn, die Altstädte von Granz, Salzburg und Wien
oder die Semmeringbahn, in die World Heritage List aufgenommen
worden. (hp)
OTS0030 2005-03-12/12:00
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