Amon: Nachdenken, Schulgeldfreiheit doch in Verfassung zu verankern

Überrascht, welch unberechenbare Personen sich in ÖVP tummeln

Wien (OTS) - Aufgrund des völlig überraschenden Vorstoßes von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl die bestehende Schulgeldfreiheit betreffend sagte ÖAAB-Generalsekretär und ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon heute, Dienstag, man müsse darüber nachdenken, im ohnehin geplanten Schulparagraphen in der Verfassung den entgeltfreien Schulbesuch bis zur Matura sicherzustellen. Der ÖAAB-Generalsekretär zeigte sich "schockiert über die Gedankenwelt des Präsidenten der Wirtschaftskammer", der "offenbar jedes Gefühl für soziale Dimension" vermissen lasse. ****

"Schule hat auch die Aufgabe, soziale Ungleichheiten auszugleichen", sagte der ÖVP-Bildungssprecher. Gerade dem Wirtschaftskammerpräsidenten müsse klar sein, dass für ein Land, in dem die Menschen und ihre Ausbildung das größte Kapital und die größte Ressource darstellten, es Aufgabe der Politik sein müsse, bestehende soziale Ungerechtigkeiten auszugleichen. Der "überbordende Teil der ÖVP" und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer und Amon selbst hätten klargestellt, was weiterhin gelte: "Schulgeld in Österreich kommt nicht in Frage."

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