• 01.03.2005, 11:18:05
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Amon: Nachdenken, Schulgeldfreiheit doch in Verfassung zu verankern

Überrascht, welch unberechenbare Personen sich in ÖVP tummeln

Wien (OTS) - Aufgrund des völlig überraschenden Vorstoßes von
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl die bestehende
Schulgeldfreiheit betreffend sagte ÖAAB-Generalsekretär und
ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon heute, Dienstag, man müsse
darüber nachdenken, im ohnehin geplanten Schulparagraphen in der
Verfassung den entgeltfreien Schulbesuch bis zur Matura
sicherzustellen. Der ÖAAB-Generalsekretär zeigte sich "schockiert
über die Gedankenwelt des Präsidenten der Wirtschaftskammer", der
"offenbar jedes Gefühl für soziale Dimension" vermissen lasse. ****

"Schule hat auch die Aufgabe, soziale Ungleichheiten
auszugleichen", sagte der ÖVP-Bildungssprecher. Gerade dem
Wirtschaftskammerpräsidenten müsse klar sein, dass für ein Land, in
dem die Menschen und ihre Ausbildung das größte Kapital und die
größte Ressource darstellten, es Aufgabe der Politik sein müsse,
bestehende soziale Ungerechtigkeiten auszugleichen. Der "überbordende
Teil der ÖVP" und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Bildungsministerin
Elisabeth Gehrer und Amon selbst hätten klargestellt, was weiterhin
gelte: "Schulgeld in Österreich kommt nicht in Frage."

OTS0101    2005-03-01/11:18

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