• 18.02.2005, 13:51:16
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Umweltdachverband: Beschwichtigungspolitik der Bundesforste nimmt kein Ende!

Bundesforste sind nicht Eigentümer im Wienerwald, sondern bloß Verwalter

Wien (OTS) - "Die Beschwichtigungspolitik der ÖBf AG in Sachen
Biosphärenpark Wienerwald hat einen neuen Höhepunkt erreicht", sagt
Dr. Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes. Der
Umweltdachverband hatte heute im Rahmen einer Pressekonferenz
aufgedeckt, dass durch die exorbitanten Entschädigungsforderungen der
Bundesforste für die Flächenbereitstellungen im zukünftigen
Biosphärenpark Wienerwald diesem wichtigen Zukunftsprojekt die
Unfinanzierbarkeit droht (siehe OTS0046 vom 18.02.05). Daraufhin
haben sich die Bundesforste einer Erfolgsgeschichte im Biosphärenpark
Wienerwald gerühmt (siehe OTS0081), die frei erfunden ist. "Wenn die
Bundesforste Waldmärchen erfinden wollen, sollen sie das ruhig tun.
Aber wir werden auf diese Märchen nicht hereinfallen", so
Heilingbrunner. Die erste Mär ist, dass der Partner, der die
Richtsätze zur Bewertung der Nutzungsentschädigungen festlegt, die
Landwirtschaftskammer Niederösterreich, keinesfalls ein - wie von den
Bundesforsten behauptet - neutraler Partner ist. "Der Gipfel ist
jedoch, dass die Bundesforste behaupten, im künftigen Biosphärenpark
Grundeigentümer zu sein. Sie sind nur Fruchtnießer, also bloße
Verwalter dieser Flächen, die der Republik Österreich gehören und
spielen sich dennoch auf wie die Hausherren. Wer - wie die ÖBf AG -
hinter den Kulissen als Nutznießer des Naturschutzes Profit macht und
Millionen Euros einsackt, ist kein Naturschützer, sondern ein
Naturausnützer! Erfolgreich sind die Bundesforste punkto
Biosphärenpark Wienerwald nur, was ihre eigenen vollen Kassen
betrifft!", so Heilingbrunner abschließend.

OTS0180    2005-02-18/13:51

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