Stadlbauer zu Rauch-Kallat: Ein paar Prozentpunkte ersetzen keine Frauenpolitik

Der Hinweis auf die steigende Geburtenrate nützt keiner einzigen arbeitslosen Frau etwas

Wien (SK) "Es ist zwar durchaus erfreulich und sehr zu begrüßen, dass die Geburtenrate in Österreich ansteigt. Allerdings ist es bezeichnend für die Frauenministern, die Tatsache, dass es um ganze 2,8 Prozent mehr Geburten in Österreich gibt, zum Vorwand zu nehmen, um sich nach dem Motto 'Eh alles paletti' zurückzulehnen. Denn ein paar Prozentpunkte ersetzen keine Frauenpolitik", sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Nach Meinung der SPÖ-Frauen müsse man sagen, dass die Geburtenrate "zur Zeit trotz, keinesfalls wegen der Regierungspolitik geringfügig ansteigt". Denn von besseren Perspektiven für einen Wiedereinstieg oder einer erweiterten Wahlfreiheit könne keine Rede sein. "Frau Rauch-Kallat lebt in einer heilen Scheinwelt. Die Hälfte der Frauen schafft den Wiedereinstieg nicht, wie eine aktuelle Untersuchung belegt. Bei der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen fehlt es an allen Ecken und Enden. Und die insgesamt 140.000 Frauen, die keinen Arbeitsplatz finden, werden sich schön dafür bedanken, dass die Frauenministerin erklärt 'Hurra, die Geburtenrate steigt, alles ist o.k.'." (Schluss) up

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