Unis/EuGh: Broukal: Warum starren die Rektoren wie die Kaninchen auf die Schlange?

Wo bleibt EU-Initiative Schüssels?

Wien (SK) "Ein Gespenst geht um in Österreich. Das Gespenst Zehntausender Numerus-clausus-abgewiesener junger Deutscher, die Österreichs Unis zu überfluten drohen. Liest man die Stellungnahmen der Rektoren, dann kann man nur hoffen, dass sie im Geheimen an zielführenden Strategien arbeiten, um das zu verhindern, was sie allem Anschein nach fürchten", so SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Noch immer sei ja, und da habe Sektionschef Sigurd Höllinger völlig recht, keinesfalls bewiesen, dass Deutsche in nennenswertem Umfang im Herbst in Österreich sich an den Unis einschreiben lassen wollen. "Eine Lösung wäre, die Immatrikulationsfrist in den Juli zu verlegen, damit zwei Monate vor Lehrbeginn klar ist, ob das Befürchtete - und von manchen Rektoren heimlich Erhoffte - auch wahr wird", so Broukal.

Bis jetzt sei in der Öffentlichkeit auch keinerlei EU-Initiative von Bundeskanzler Schüssel bekannt geworden. "Was tut er eigentlich, um das drohende Ende des freien Hochschulzugangs zu verhindern? Die Unis, die Studierenden, die Steuerzahler warten...", so der SPÖ-Wissenschaftssprecher abschließend. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0011