Sburny zu Dienstleistungsscheck: Frauen werden in schlecht bezahlte Jobs gedrängt

Stundenlohn wird kaum kontrollierbar sein

Wien (OTS) - "Der Dienstleistungsscheck in seiner derzeitigen Form drängt Frauen dauerhaft in schlecht bezahlte Jobs. Anstatt Rahmenbedingungen für reguläre Jobs zu schaffen, übt sich Minister Bartenstein im Lohndumping für Frauen", kritisiert Michaela Sburny, Wirtschaftssprecherin der Grünen, anlässlich des heutigen Endes der Begutachtungsfrist. "Vor allem schlecht ausgebildete Frauen werden durch diesen 'Scheck für Einkommensschwache' stigmatisiert und im Niedriglohnsektor einzementiert. Dazu kommt, dass der Dienstleistungsscheck dazu führen wird, dass vor allem im Pflegebereich qualifiziertes Personal verdrängt wird. Der Dienstleistungsscheck ist daher eine völlig missglückte Maßnahme, um Arbeitsplätze zu schaffen", so Sburny.

Die Abgeordnete kritisiert, dass der Stundenlohn nicht kontrollierbar sei und ob qualifiziertes Personal eingestellt werden wird. "Angesichts des derzeitigen Bildungsdebakels und der Rekordarbeitslosigkeit in Österreich sollte besser in die Aus- und Weiterbildung der Menschen investiert werden", so Sburny.

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