ÖGJ-Lindner: BJV-Vorsitz demokratisch wählen!

Gudenus stellt Privatmeinung als BJV-Linie dar und ist daher untragbar

Wien (ÖGJ/ÖGB) - "Johann Gudenus hat sich mit seinen aktuellen Aussagen über die Tätigkeit der Bundesjugendvertretung schon in seinem ersten Monat als Vorsitzender disqualifiziert", sagt Mario Lindner, Bundessekretär der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) und Präsidiumsmitglied der Bundesjugendvertretung (BJV). Nur weil Gudenus, der in der BJV bisher nicht gerade durch rege Beteiligung aufgefallen ist, durch die Turnusregelung gerade BJV-Vorsitzender sei, "heißt das noch lange nicht, dass er die politische Linie der BJV vorgeben kann. Auch der Vorsitzende ist an Mehrheitsbeschlüsse gebunden", stellt Lindner fest.++++

Lindner nimmt Gudenus' Ausritt zum Anlass, um eine gesetzliche Änderung zu fordern, die bewirke, dass der Vorsitz in der BJV künftig demokratisch gewählt werden muss. "Es darf nicht mehr sein, dass jemand BJV-Vorsitzender sei, dessen Meinung einerseits keinerlei Rückendeckung von den in der BJV vertretenen Organisationen habe und der anderseits nicht bereit ist, Mehrheitsbeschlüsse mitzutragen und nach außen zu vertreten.

Möglich sei aber auch, dass Gudenus schlicht und einfach nicht wisse, was die Mehrheitsmeinung in der BJV sei: "Da Gudenus die BJV erst einmal persönlich mit seiner Anwesenheit beehrt hat, halte ich es für möglich, dass er keine Ahnung hat, was in der BJV überhaupt beschlossen wurde." Auch in den vergangenen Jahren hatte der RFJ nur selten mit BJV-Anwesenheit geglänzt", sagt der ÖGJ-Bundessekretär abschließend.(fk)

ÖGB, 26. Jänner
2005
Nr. 45

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