STEIBL: STÄRKUNG DER FRAU UND DER FRAUENARBEIT DURCH URSULA HAUBNER

Österreich ist europaweit führend in der Familienförderung

Wien (ÖVP-PK) - Mit dieser Regierungsumbildung wird Ursula
Haubner, eine Frau, mit der man Eigenschaften wie sympathisch und integer verbindet, an die Spitze des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz berufen. Das bedeutet auch eine Stärkung der Frau und der Frauenarbeit. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl anlässlich der Debatte zur Regierungsumbildung im Nationalrat. ****

Gleichzeitig sei das auch eine Einladung an die Opposition, mitzuarbeiten. "Worauf können wir blicken? Österreich ist europaweit führend in der Familienförderung." So werden beispielsweise im heurigen Jahr die familienbezogenen Leistungen aus dem Bundesbudget um 5,3 Milliarden Euro angehoben. Dabei gebe es laut Steibl auch einen Grund zum Feiern: "der Familienlastenausgleichsfonds, das wichtigste familienpolitische Instrument, besteht seit 50 Jahren und zeigt in Europa einen beispielgebenden Weg in der finanziellen Förderung von Familien."

"Wir freuen uns, dass die Zahl der Geburten um drei Prozent gestiegen und damit auch die Anzahl der Kinderbetreuungsgeldbezieherinnen angestiegen ist. Der neue Höchstwert beläuft sich auf 166.114 Bezieherinnen und Bezieher. Die Väter als Kinderbetreuungsgeldbezieher haben dabei die 5.000er Grenze überschritten. Weiters wird bis 2006 das Kinderbetreuungsangebot an Schulen um 20 Prozent ausgeweitet. Kinderbetreuungszeiten werden für die Pension angerechnet - vier Jahre pro Kind, die mit 1.350 Euro pro Monat bewertet werden", so Steibl, die auch auf die starke Berücksichtigung der Familien durch die Steuerreform - unter anderem durch den Kinderzuschlag beim Alleinverdienerabsetzbetrag oder die Erhöhung der Zuverdienstgrenze - verwies.

Doch auch in Zukunft gebe es noch viel zu tun, um die berufliche und familiäre Lebenswelt miteinander in Einklang zu bekommen. Dies gehe aber nur mit verstärkter Zusammenarbeit zwischen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern, mit den Sozialpartnern. Steibl verwies in diesem Zusammenhang auf den weiteren Ausbau von flächendeckenden qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungseinrichtungen:

Gleichzeitig sei auch über die steigende Pflegebedürftigkeit nachzudenken, die eine Bevölkerung, die älter werden darf, mit sich bringe. Familienpolitik werde auch Schwerpunktthema bei Österreichs EU-Präsidentschaft sein, "denn die Europäische Union steht vor einer gemeinsamen Herausforderung. Dazu gehört auch, dass Familien- und Geschlechterpolitik die Väterbeteiligung an der Kindererziehung und Familienarbeit stärker ins Blickfeld rückt", so die Abgeordnete abschließend.
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