- 26.01.2005, 12:32:25
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STEIBL: STÄRKUNG DER FRAU UND DER FRAUENARBEIT DURCH URSULA HAUBNER
Österreich ist europaweit führend in der Familienförderung
Wien (ÖVP-PK) - Mit dieser Regierungsumbildung wird Ursula
Haubner, eine Frau, mit der man Eigenschaften wie sympathisch und
integer verbindet, an die Spitze des Bundesministeriums für soziale
Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz berufen. Das bedeutet
auch eine Stärkung der Frau und der Frauenarbeit. Das sagte heute,
Mittwoch, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl anlässlich der
Debatte zur Regierungsumbildung im Nationalrat. ****
Gleichzeitig sei das auch eine Einladung an die Opposition,
mitzuarbeiten. "Worauf können wir blicken? Österreich ist europaweit
führend in der Familienförderung." So werden beispielsweise im
heurigen Jahr die familienbezogenen Leistungen aus dem Bundesbudget
um 5,3 Milliarden Euro angehoben. Dabei gebe es laut Steibl auch
einen Grund zum Feiern: "der Familienlastenausgleichsfonds, das
wichtigste familienpolitische Instrument, besteht seit 50 Jahren und
zeigt in Europa einen beispielgebenden Weg in der finanziellen
Förderung von Familien."
"Wir freuen uns, dass die Zahl der Geburten um drei Prozent
gestiegen und damit auch die Anzahl der
Kinderbetreuungsgeldbezieherinnen angestiegen ist. Der neue
Höchstwert beläuft sich auf 166.114 Bezieherinnen und Bezieher. Die
Väter als Kinderbetreuungsgeldbezieher haben dabei die 5.000er Grenze
überschritten. Weiters wird bis 2006 das Kinderbetreuungsangebot an
Schulen um 20 Prozent ausgeweitet. Kinderbetreuungszeiten werden für
die Pension angerechnet - vier Jahre pro Kind, die mit 1.350 Euro pro
Monat bewertet werden", so Steibl, die auch auf die starke
Berücksichtigung der Familien durch die Steuerreform - unter anderem
durch den Kinderzuschlag beim Alleinverdienerabsetzbetrag oder die
Erhöhung der Zuverdienstgrenze - verwies.
Doch auch in Zukunft gebe es noch viel zu tun, um die berufliche
und familiäre Lebenswelt miteinander in Einklang zu bekommen. Dies
gehe aber nur mit verstärkter Zusammenarbeit zwischen den
Arbeitgebern und den Arbeitnehmern, mit den Sozialpartnern. Steibl
verwies in diesem Zusammenhang auf den weiteren Ausbau von
flächendeckenden qualitativ hochwertigen
Kinderbetreuungseinrichtungen:
Gleichzeitig sei auch über die steigende Pflegebedürftigkeit
nachzudenken, die eine Bevölkerung, die älter werden darf, mit sich
bringe. Familienpolitik werde auch Schwerpunktthema bei Österreichs
EU-Präsidentschaft sein, "denn die Europäische Union steht vor einer
gemeinsamen Herausforderung. Dazu gehört auch, dass Familien- und
Geschlechterpolitik die Väterbeteiligung an der Kindererziehung und
Familienarbeit stärker ins Blickfeld rückt", so die Abgeordnete
abschließend.
(Schluss)
OTS0172 2005-01-26/12:32
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