GdG-Frauen fordern öffentliche Entschuldigung Gunnar Prokops

Solche Äußerungen mit "oft schnell und leicht gesagt" abzutun, ist ein Hohn

Wien (GdG/ÖGB) - Eine deutliche Distanzierung zu den Aussagen
ihres Gatten fordern die Frauenvorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) Christa Hörmann und Frauenreferentin Angela Lueger von Innenministerin Prokop. "Sager wie: 'Frauen gehören in die Kuchl, sollen die Kinder erziehen und aus!', 'Bei Asylwerbern würde ich viel härter vorgehen!' oder 'Die Weiber gehören dauernd in den Arsch getreten!' sind absolut inakzeptabel auch wenn es die ureigenste Meinung des 'Revoluzzers' Gunnar Prokop ist", so die Gewerkschafterinnen. Im 21. Jahrhundert, wo versucht wird, die Gleichstellung zu leben, solche frauen- und fremdenfeindlichen Aussagen zu tätigen, ist schon ein starkes Stück um nicht zu sagen primitiv. "Und wie üblich schweigt auch die Frauenministerin dazu."++++

"Frauen sind gleichberechtigte, selbstständig denkende, und mit Respekt zu behandelnde Menschen, die sich in ihrem täglichen Leben bemühen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen", so die beiden empörten Frauenvertreterinnen der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten. "Wir fordern eine öffentliche Entschuldigung von Gunnar Prokop."

ÖGB, 26. Jänner
2005
Nr. 39

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