- 24.01.2005, 12:43:46
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austrian furniture industry auf der imm 05
Hersteller erwarten Verbesserungen der Geschäftslage für 2005 und Exportsteigerungen in Osteuropa - Konsolidierung bereits bestehender Märkte im EU-Raum
Wien (PWK042) - "THE LANDSCAPE HAS CHANGED - Österreichisches
(Möbel) Design im Wandel" - Unter diesem Titel präsentierte sich die
Österreichische Möbelindustrie am 18. Jänner 2005 auf der imm Köln in
einer etwas anderen Verpackung. Mit einer multimedialen Show und in
Form von kurzen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion mit
ausgesuchten Branchenexperten wurden Strategien und Perspektiven
erörtert, die im Spannungsfeld zwischen Globalität und lokaler
Identität neue Wege aufzeigten, wie sich Österreichisches Design im
internationalen Zusammenhang präsentieren und positionieren kann.
Innovation, Qualität und eine reichhaltige Formensprache sind dabei
die Markenzeichen, mit denen sich die österreichische Möbelbranche
auch dieses Jahr wieder auf der internationalen Bühne präsentierte.
Dabei kann die Branche in Österreich mit einer leichten
Konjunkturverbesserung aufwarten. Laut einer Umfrage im Auftrag der
österreichischen Möbelindustrie (4. Quartal 2004) wird die
Entwicklung der Geschäftslage für 2005 von einem Großteil der
heimischen Produzenten durchaus positiv eingeschätzt.
Zufriedene Gesichter auf Herstellerseite auch bei der Beurteilung
der Entwicklung der Produktionstätigkeit in den letzten Monaten.
Optimismus herrscht vor allem, was die Produktionserwartungen für
2005 angeht. Hier wird sogar mit deutlichen Verbesserungen gerechnet.
Eine ähnliche Tendenz ist auch bei der Entwicklung der Verkaufspreise
festzustellen, wo von Unternehmerseite für die kommenden Monate
überwiegend steigende Verkaufspreise erwartet werden. Trotz einiger
negativer Einschätzungen zur Lage der Österreichischen Möbelindustrie
insgesamt sehen die Hersteller positiv in die Zukunft und erwarten -
wie bereits im 3. Quartal 2004 - eine erneute Verbesserung der
Geschäftslage.
Positives ist auch aus dem Exportbereich zu vermelden: Gegenüber
dem Vergleichszeitraum des Vorjahres 2003 (1.-3. Quartal) ergibt sich
für die heimische Möbelindustrie ein Exportplus von 7 %. Der Wert der
Exporte in die Europäische Union betrug dabei mehr als Euro 789
Millionen. Deutschland und Italien sind weiterhin die
Hauptabsatzmärkte im Export, wobei gerade der italienische Markt für
das 1.-3. Quartal eine Steigerung von knapp 12 % im Exportvolumen
notierte. Die Erhöhung der Ausfuhr lässt sich mit der Erschließung
und Konsolidierung neuer Märkte im EU-Raum sowie mit nicht
unerheblichen Steigerungen bei den Exportgeschäften nach Frankreich
und ins Vereinigte Königreich erklären. Auch der osteuropäische Markt
ist mit Zuwächsen vor allem in Polen, Tschechien und der Slowakei
maßgeblich an dieser positiven Entwicklung beteiligt.
Hauptexportmarkt im osteuropäischen Raum bleibt - wie in den
Vorjahren - weiterhin Ungarn mit einem Exportvolumen von knapp über
Euro 62 Millionen im 1. Halbjahr 2004.
Zur Plattform austrian furniture industry zählen 70 Betriebe mit
ca. 10.500 Mitarbeitern. Der Großteil dieser Unternehmen sind
Mittelbetriebe in privater Hand und repräsentieren eine Branche
(Industrie & Gewerbe) mit einem Produktionswert von rund Euro 2
Milliarden. (us)
OTS0135 2005-01-24/12:43
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