austrian furniture industry auf der imm 05

Hersteller erwarten Verbesserungen der Geschäftslage für 2005 und Exportsteigerungen in Osteuropa - Konsolidierung bereits bestehender Märkte im EU-Raum

Wien (PWK042) - "THE LANDSCAPE HAS CHANGED - Österreichisches (Möbel) Design im Wandel" - Unter diesem Titel präsentierte sich die Österreichische Möbelindustrie am 18. Jänner 2005 auf der imm Köln in einer etwas anderen Verpackung. Mit einer multimedialen Show und in Form von kurzen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion mit ausgesuchten Branchenexperten wurden Strategien und Perspektiven erörtert, die im Spannungsfeld zwischen Globalität und lokaler Identität neue Wege aufzeigten, wie sich Österreichisches Design im internationalen Zusammenhang präsentieren und positionieren kann. Innovation, Qualität und eine reichhaltige Formensprache sind dabei die Markenzeichen, mit denen sich die österreichische Möbelbranche auch dieses Jahr wieder auf der internationalen Bühne präsentierte.

Dabei kann die Branche in Österreich mit einer leichten Konjunkturverbesserung aufwarten. Laut einer Umfrage im Auftrag der österreichischen Möbelindustrie (4. Quartal 2004) wird die Entwicklung der Geschäftslage für 2005 von einem Großteil der heimischen Produzenten durchaus positiv eingeschätzt.

Zufriedene Gesichter auf Herstellerseite auch bei der Beurteilung der Entwicklung der Produktionstätigkeit in den letzten Monaten. Optimismus herrscht vor allem, was die Produktionserwartungen für 2005 angeht. Hier wird sogar mit deutlichen Verbesserungen gerechnet. Eine ähnliche Tendenz ist auch bei der Entwicklung der Verkaufspreise festzustellen, wo von Unternehmerseite für die kommenden Monate überwiegend steigende Verkaufspreise erwartet werden. Trotz einiger negativer Einschätzungen zur Lage der Österreichischen Möbelindustrie insgesamt sehen die Hersteller positiv in die Zukunft und erwarten -wie bereits im 3. Quartal 2004 - eine erneute Verbesserung der Geschäftslage.

Positives ist auch aus dem Exportbereich zu vermelden: Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres 2003 (1.-3. Quartal) ergibt sich für die heimische Möbelindustrie ein Exportplus von 7 %. Der Wert der Exporte in die Europäische Union betrug dabei mehr als Euro 789 Millionen. Deutschland und Italien sind weiterhin die Hauptabsatzmärkte im Export, wobei gerade der italienische Markt für das 1.-3. Quartal eine Steigerung von knapp 12 % im Exportvolumen notierte. Die Erhöhung der Ausfuhr lässt sich mit der Erschließung und Konsolidierung neuer Märkte im EU-Raum sowie mit nicht unerheblichen Steigerungen bei den Exportgeschäften nach Frankreich und ins Vereinigte Königreich erklären. Auch der osteuropäische Markt ist mit Zuwächsen vor allem in Polen, Tschechien und der Slowakei maßgeblich an dieser positiven Entwicklung beteiligt. Hauptexportmarkt im osteuropäischen Raum bleibt - wie in den Vorjahren - weiterhin Ungarn mit einem Exportvolumen von knapp über Euro 62 Millionen im 1. Halbjahr 2004.

Zur Plattform austrian furniture industry zählen 70 Betriebe mit ca. 10.500 Mitarbeitern. Der Großteil dieser Unternehmen sind Mittelbetriebe in privater Hand und repräsentieren eine Branche (Industrie & Gewerbe) mit einem Produktionswert von rund Euro 2 Milliarden. (us)

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