• 20.01.2005, 17:21:03
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  • OTS0249 OTW0249

KV Mineralölindustrie beachtliches Signal gewerkschaftlicher Kooperation

Einheitliches Entgeltsystem großer Schritt zu Gerechtigkeit

Wien (GPA/GMT/GdC/ÖGB) - Durch den gestern abgeschlossenen neuen
Kollektivvertrag in der Mineralölindustrie mit der Einigung auf ein
einheitliches Entgeltsystem und der im Vorjahr verhandelten
Vereinheitlichung des Rahmenrechtes haben die etwa 4.000
Beschäftigten in der österreichischen Mineralölindustrie, die von
drei Gewerkschaften vertreten werden, nach einer Übergangsphase de
facto gleiche kollektivvertragliche Rahmenbedingungen. Damit gibt es
erstmals in der österreichischen KV-Landschaft ein völlig
vereinheitlichtes KV-Recht für verschiedene Beschäftigtengruppen.
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"Diese Entwicklung ist ein beachtliches Zeichen dafür, dass die
gewerkschaftliche Kooperation auf der betrieblichen und
kollektivvertraglichen Ebene äußerst produktiv und zum Nutzen der
Beschäftigten verläuft und die intensive Kooperation in vielen
Bereichen zweifellos noch vertieft werden muss", erklärt Karl Proyer,
Geschäftsbereichsleiter der GPA.

GMT-Vorsitzender Rudolf Nürnberger sagte, das neue, einheitliche
Entgeltsystem werde "ein weiterer großer Schritt in Richtung mehr
Gerechtigkeit in der Arbeitswelt sein. Nach der Vereinbarung
derartiger Systeme in der Elektro/Elektronikindustrie bzw. in der
Metallindustrie und im Bergbau wird es nun auch in der
Mineralölindustrie keine unsachlichen und unzeitgemäßen
Unterscheidungen zwischen den Beschäftigten geben." Wilhelm Beck,
Vorsitzender der Chemiegewerkschaft, strich die Tatsache hervor, dass
"mit der Einmalzahlung von 800 Euro der Beitrag der Beschäftigten zum
erfolgreichen Jahr 2004 auch beim diesjährigen Abschluss durchgesetzt
werden konnte."

ÖGB, 20. Jänner
2005
Nr. 23

OTS0249    2005-01-20/17:21

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