- 20.01.2005, 13:37:38
- /
- OTS0193 OTW0193
ARBÖ: Daten belegen: Feinstaub hat viele Ursachen
Diesel-Pkw verursachen nur 5,37 Prozent der gesamten Feinstaubemissionen

Wien (OTS) - Der Feinstaub hat viele Ursachen: Von 47.250 Tonnen
Feinstaub entfielen im Jahr 2002 lediglich 2.542 Tonnen auf
Diesel-Pkw (siehe Graphik). Das sind nur 5,37 Prozent der gesamten
Feinstaub-Emissionen, informiert der ARBÖ auf Basis der Zahlen des
Umweltbundesamtes. Viel größer sind die Feinstaubemissionen von
Industrie, Landwirtschaft und Haushalten.
Unter Feinstaub (PM 10) versteht man Partikel mit einem
Durchmesser von weniger als zehn Mikrometer. Nimmt man als Basis
nicht die gesamten Feinstaubemissionen, sondern ausschließlich jene
21.697 Tonnen Feinstaub, die durch Verbrennung zustande kommen, so
kommen alle Diesel-Pkw zusammen auf einen Anteil von 11,7 Prozent,
präzisiert der ARBÖ. Auch hier stellen Kleinverbraucher, Industrie
und Landwirtschaft eine weitaus wichtigere Verursachergruppe dar als
Diesel-Pkw.
"Maßnahmen gegen Feinstaub müssen auf Basis der korrekten Fakten
ergriffen werden", fordert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.
Der Einsatz moderner Technologie müsse europaweit erfolgen, wie etwa
die verpflichtende Einführung von Partikelfilter in Neuwagen. Hier
ist Brüssel am Zug. Der ARBÖ spricht sich gegen österreichische
Insellösungen wie "autofreie" Tage aus, die nicht von
verursachergerechten Voraussetzungen ausgehen.
Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS0193 2005-01-20/13:37
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR






