Tsunami: Landwirtschaftskammern beteiligen sich an Hilfsprojekten für Betroffene

Schwarzböck: Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe sicherstellen

Wien (AIZ) - "Neben dem physischen Wiederaufbau wollen wir den tausenden Menschen in den von der Tsunami-Katastrophe betroffenen Gebieten in Südost-Asien eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe geben. Aus diesem Grund werden wir in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Austria bei der Umsetzung der geplanten Austro-Projekte mitwirken", erklärte heute Rudolf Schwarzböck, Vorsitzender der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern.

Spezielle landwirtschaftliche Ausbildungsprogramme im Krisengebiet

Die Projekte werden vor Ort über das Hilfswerk Austria, eine der größten österreichischen Hilfsorganisationen mit langjähriger internationaler Erfahrung, abgewickelt. An der Südküste Sri Lankas als auch in der Provinz Aceh in Sumatra (Indonesien) sollen Schulen und Gesundheitszentren errichtet werden, im schwer betroffenen Phuket in Thailand soll unter anderem ein völlig zerstörtes Fischerdorf als "Austrian Village" neu aufgebaut werden. "Darüber hinaus brauchen die Menschen in den von der Flutkatastrophe zerstörten Dörfern dringend Unterstützung bei der Belebung der Landwirtschaft. Hier wollen wir mit speziellen landwirtschaftlichen Ausbildungsprogrammen ansetzen und die finanziellen Mittel zielgerichtet und vor allem projektorientiert einsetzen", unterstrich Schwarzböck.

Die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs hat für die Koordination der Fluthilfe Erich Angerler nominiert. In Zusammenarbeit mit dem Fluthilfe-Koordinator der Bundesregierung, Ernst Strasser, dem Hilfswerk Austria, den Gebietskörperschaften und anderen Projektpartnern aus den Reihen der Sozialpartnerschaft ist er vermittelnd für Projekte im Rahmen des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe zuständig. Die Landwirtschaftskammern Österreichs haben darüber hinaus eine namhafte Erstspende auf das beim Hilfswerk Austria eingerichtete Spendenkonto geleistet.

"Mit dem Hilfswerk Austria als unserem Partner haben die Spender die notwendige Sicherheit, dass ihre finanziellen Mittel auch zielgerichtet und für langfristige Projekte in der betroffenen Region in Südost-Asien verwendet werden", hielt Schwarzböck fest.

Spenden auf das Konto der Landwirtschaftskammern Österreichs beim Hilfswerk Austria sind erbeten an: "Hilfswerk Austria -Flutkatastrophe Landwirtschaft" Bank: PSK, Konto: 2.462.000, BLZ:
60.000.
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